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Weihnachtsbaum-Schmuck : Tipps zur Dekoration

Schöne Bescherung: Kugeln, Kerzen oder Knetmasse?



Bildquelle: dgk.de
Hätten Sie es gewusst? Der erste Schritt vom bloßen Grün in den Stuben zum geschmückten Weihnachtsbaum vollzog sich um 1400. Der älteste Bericht zeugt von einem mit Äpfeln, Oblaten, Nüssen und Lebkuchen geschmückten Baum, der im Jahr 1419 von der Zunft der Bäckerknechte in Freiburg im Breisgau aufgestellt wurde. Dieser einfache Schmuck wurde häufig durch Papierblumen, Zuckerstangen, Käse oder Wurst ergänzt und durfte von den Kindern geplündert werden. So berichtet es das Weihnachtsmuseum in Rothenburg ob der Tauber.

Alle Jahre wieder... Auch in den kommenden Tagen werden wieder Millionen Weihnachtsbäume aufgestellt und geschmückt. Dabei muss es nicht immer hochglänzend sein: Rote Äpfel, Tannenzapfen, Nüsse, selbst gebackene Kekse und Sterne aus Stroh, Filz oder buntem Recyclingpapier bringen ebenso Farbe in den Weihnachtsbaum wie Baumschmuck aus Holz, Glas, Knete, Ton oder Salzteig. Denn: Manch gängiger moderner Baumschmuck birgt leider auch Risiken für die Umwelt und die Gesundheit.

  • Christbaumkugeln bestehen aus einem ganz speziellen Glas oder - neuerdings - aus Kunststoff. Ihre sterblichen Überreste gehören nicht in den Altglascontainer, sondern in den Restmüll. Achten Sie zudem bei sämtlichem Christbaumschmuck, bunten Engels- oder Weihnachtsmannfiguren darauf, dass lösungsmittelfreie Farben und Lacke verwendet wurden.
  • Glitzer-, Schnee- oder Goldsprays kommen auf keinen grünen Zweig. Kunstschnee aus der Dose beispielweise enthält Lösungsmittel und Treibgase. Er ist gesundheitsschädlich und außerdem leicht brennbar. Auch Möbel, Textilien und Kunststoffe können davon angegriffen werden. Für "Schnee" auf den Zweigen verwenden Sie besser kleine Wattetupfen. In Gold- und Silbersprays sind schwermetallhaltige Bronzepigmente, Kunstharzbindemittel und gesundheitsschädliche Lösungsmittel enthalten. Die leeren Dosen gehören wiederum in den Sondermüll.
  • Das alte, schwere Stanniol-Lametta aus Großmutters Zeiten, das hier und dort immer noch benutzt wird, besteht zu 98 Prozent aus Blei. Es darf also keinesfalls zusammen mit dem Weihnachtsbaum in die Kompostierungsanlage geraten, sondern ist schlicht Sondermüll. Auch die leichteren Lametta-Sorten aus Aluminium oder Kunststoff haben es in sich: Bei der Verbrennung setzen die chlorierten Kunststoffstreifen Krebs erregende Stoffe frei.
  • Dünne goldene Schmuckfäden, so genanntes Feen- oder Engelshaar, bestehen häufig aus Glaswolle. Deshalb können Splitter in die Haut und vor allem in die Augen gelangen. Dieses Engelshaar gehört keinesfalls in Kinderhände.


Kerzen oder Lichterkette?

Wer sich für elektrische Beleuchtung entscheidet, senkt das Risiko für einen Brand. Aber auch die Lichterketten haben ihre Sicherheitstücken. Die Beleuchtung für den Weihnachtsbaum ebenso wie die dazugehörigen Trafos sollten auf jeden Fall ein Zeichen für geprüfte Sicherheit tragen. Lametta oder Engelshaar darf nicht mit unter Spannung stehenden Teilen der Lämpchenkette in Kontakt kommen. Es könnte sonst ein Kurzschluss entstehen. Auch Dekorationen aus Papier, Stroh und Filz sollten Sie möglichst von den Lämpchen entfernt anbringen.

Quelle: dgk

 

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