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Ausstellung " Von Miramar nach Mexiko "

Die fesselnde wie tragische Geschichte von Erzherzog Ferdinand Maximilian in der Münze Österreich

10.09.2007

Erzherzog Ferdinand Max, der jüngere Bruder von Kaiser Franz Joseph, war ein Habsburger, der voller Ambitionen auszog, um Mexiko ein guter Kaiser zu sein. Doch es kam anders. Gerade erst 35 Jahre jung, setzte ein Erschießungskommando seinem Leben ein Ende. Ab 11. September porträtiert die neue Ausstellung in der Münze Österreich - sie findet in Kooperation mit dem Österreichischen Staatsarchiv statt - die fesselnde wie tragische Geschichte vom "Kaiser Maximilian von Mexiko".

Von Wien nach Miramar und Mexiko
 

Zeit seines Lebens stand Erzherzog Ferdinand Maximilian (1832-1867) im Schatten seines älteren Bruders Kaiser Franz Joseph. Maximilians Interesse galt vor allem der Marine, in der er sich auch einen Namen machte. Darüber hinaus hatte er einen engen Bezug zu Italien. Unweit von Triest ließ er das malerische Schloss Miramar erbauen und unternahm Reisen rund um den Globus. Am 1. März 1857 ernannte ihn Franz Joseph zum Generalgouverneur Lombardo-Venetiens. Doch die moderne, liberale Haltung Maximilians gefiel zwar den Italienern, sie wurde vom Hof in Wien aber vehement abgelehnt. Im Glauben, dass ihm und seiner Frau Charlotte der Rückhalt bei der mexikanischen Bevölkerung gewiss sei, ging Maximilian 1864 nach Mexiko und wurde mit französischer Unterstützung gegen die Opposition der Republikaner als Kaiser eingesetzt. Seine Absicht war, dem Land nach Jahren des Bürgerkriegs endlich Frieden zu bringen. Für ihn endete dieses Abenteuer tödlich.

Schaustücke, die informieren und berühren
 

Rund 140 Exponate bilden die neue Ausstellung. Neben Dokumenten, Handschriften und Bildern sind sehr prunkvolle, zum anderen sehr persönliche Stücke zu sehen. Prunkvoll gestaltet ist etwa Maximilians Reitsattel aus der Zeit in Mexiko, eine Leihgabe des Kunsthistorischen Museums. Berührend ist ein von Maximilians Frau, Erzherzogin Charlotte, gemaltes Gemälde von Schloss Miramar. Das Bild schenkte sie ihrem Schwager, Kaiser Franz Joseph, der es in seine Amtsräume in der Hofburg hing, wo es bis zu seinem Tod im Jahr 1916 blieb. Heute befindet sich das Bild im Familienbesitz des Hauses Habsburg.

Schon einmal, im Jahr 1998, präsentierte die Münze Österreich eine Maximilian-Ausstellung. Neun Jahre und 21 Ausstellungen später beschäftigt sich die österreichische Prägestätte erneut mit Maximilian. Das aus mehreren Gründen: Zum einen ist das Schicksal des Habsburgers ein besonders dramatisches und seine Geschichte - wie die erste Schau bewies - für viele eine sehr spannende. Zum anderen jährte sich am 19. Juni der Todestag zum 140. Mal. Letztendlich waren es die vielen noch nicht gezeigten Exponate, die zu einer weiteren Maximilian-Schau anregten. Die Ausstellungsstücke der neuen Schau stammen aus Archiven und Museen; neben dem Österreichischen Staatsarchiv etwa aus dem Heeresgeschichtlichen Museum, dem Kunsthistorischen Museum oder dem Bundesmobiliendepot. Auch private Institutionen, wie Schloss Artstetten und das Barockschloss Riegersburg, und zahlreiche private Leihgeber tragen zum informativen Exponate-Mix bei.

Eintritt und Katalog sind kostenlos
 
Die Beschreibung aller Schaustücke sowie eine Biografie von Maximilian finden sich im kostenlos aufliegenden Ausstellungskatalog. Der Katalog liegt in deutscher Sprache vor, eine englische Fassung ist in Vorbereitung. Geöffnet ist "Von Miramar nach Mexiko" von 11. September 2007 bis 10. Februar 2008, werktags, Montag bis Freitag von 9:00 bis 16:00 Uhr - Mittwoch bis 18:00 Uhr - in der MÜNZE ÖSTERREICH, Am Heumarkt 1, 1030 Wien. Eintritt und Katalog sind - wie bei Ausstellungen in der Münze Österreich üblich - kostenlos.


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