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BODIES : Körper-Ausstellung im Gasometer in Wien

Mehr als 200 menschliche Körper- und Organ-Plastinate

29.03.2008

Bildquelle: bodiesvienna.at
Von 29. März bis 28. September 2008 wird in Wien die einmalige Möglichkeit geboten, die Komplexität des menschlichen Körpers genauestens unter die Lupe zu nehmen. Die Ausstellung BODIES zeigt (echte) menschliche Körper bzw. Organe und Systeme, die durch eine spezielle Konservierungsmethode präpariert, den Besuchern nun einen Einblick ins Innerste des "Wunderwerks Mensch" ermöglichen. Die aus den USA stammende Ausstellung ist seit 2 Jahren international zu bestaunen und wurde bereits von mehr als 7 Millionen Menschen in Städten wie u.a. New York, Mexiko City, Sao Paulo, Barcelona, Amsterdam und Prag gesehen. In Österreich macht sie zum ersten Mal Station in der Gasometer City. Über 300.000 Besucher werden in den 5 Monaten erwartet.

Die ausgestellten Körper befinden sich in alltäglichen Positionen und präsentieren das Zusammenspiel von Skelett, Knochen, Organen, Nerven-, Fortpflanzungssystem, Blutkreislauf und Haut.

Trotz des hohen wissenschaftlichen und pädagogischen Anspruchs bringt BODIES auch Kindern oder wissenschaftlich nicht vorgebildeten Besuchern die Zusammenhänge im menschlichen Körper leicht verständlich näher. Es wird mehrere Ganzkörper-Exponate zu sehen geben sowie viele "einzelne Organe" - Funktionsweisen und eventuelle Krankheiten werden erklärt und bleiben so auf eindrucksvolle Weise im Gedächtnis haften. Infotafeln und Audio-Sets erleichtern den Besuchern die Übersicht.

Das Verständnis für unseren Körper wird durch die atemberaubende Ausstellung vertieft und unaufdringlich nahegelegt. Als Besucher tauchen Sie ein in eine Welt, die normalerweise nur für medizinische Fachkräfte zugänglich ist und entdecken die Faszination eines höchst komplexen Systems - des menschlichen Körpers.

Plastinierungsverfahren
Die Plastination ist ein Konservierungsverfahren, das vor allem bei der anatomischen Präparation von Körpern und Körperteilen Verwendung findet. Entwickelt wurde sie im Anatomischen Institut der Universität Heidelberg von Gunther von Hagens. Dabei wird Zellflüssigkeit im Vakuum durch Kunststoff ersetzt. Die dadurch entstehenden Präparate sind in normaler Umgebung (Licht, Zimmertemperatur und mechanischer Belastung) ästhetisch, geruchsfrei und über lange Zeit haltbar. Oberflächen und Strukturen werden unverändert dargestellt.

Generell sind zwei Arten von Plastinaten zu unterscheiden: Erstens Scheibenplastinate, also Längs- oder Querschnitte durch ein Organ oder eine Körperpartie und zweitens Vollplastinate, bei der ganze Organe oder Leichen konserviert werden. Eine solche Präparierung kann bis zu einem Jahr dauern.

Ausstellung zeigt mehr als 200 Exponate
Für die Ausstellung BODIES wurden mehr als 200 menschliche Körper bzw. Organe plastiniert. Einzelne Abschnitte der Ausstellung sind verschiedenen Organen oder Systemen des menschlichen Körpers gewidmet. Einige zeigen den Körper in Bewegung, andere Querschnitte oder Krankheitsbilder. So werden beispielsweise die Folgen von Bewegungsmangel für die Organe präsentiert oder eine Raucherlunge einer gesunden gegenübergestellt. Zudem sind genaue Einblicke in den Blutkreislauf, das Nervensystem oder das Fortpflanzungssystem möglich.

Nach Auskunft der Ausstellungsmacher sind alle Spender der Körperteile oder der vollständigen Körper eines natürlichen Todes gestorben und wurden von den Dalian Medical University Plastination Laboratories aus China erworben.

Weitere Infos unter www.bodiesvienna.at.

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