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Tutanchamun Ausstellung im Volkskunde-Museum

Einzigartige Exponate erstmals außerhalb Ägyptens zu sehen

10.03.2008

Bildquelle: Sandro Vannini
Das Wiener Volkskunde Museum ist Ausrichter einer neuen Ausstellung rund um den ägyptischen Pharao Tutanchamun. Zahlreiche Grabbeigaben aus der letzten Ruhestätte des Pharaos sowie Stücke aus weiteren Grabstätten im Tal der Könige sind von 9. März bis 28. September 2008 im Rahmen der Ausstellung "Tutanchamun und die Welt der Pharaonen" zu sehen. Die Ausstellung umfasst auch Exponate, die bislang nicht außerhalb Ägyptens gezeigt wurden. Wien ist die einzige europäische Station der Ausstellung, die anschließend auch in den USA zu sehen sein wird.

In Österreich habe es bereits viele Ausstellungen zum Thema Ägypten gegeben, aber keine in dieser Fülle und Qualität, erläutert Wilfried Seipel, Generaldirektor des Kunsthistorischen Museums in Wien. In den kommenden sechs Monaten soll ein Blick auf fast 2.000 Jahre altägyptischer Geschichte ermöglicht werden. Gezeigt werden mehr als 140 Stücke, die teilweise bis zu 4.000 Jahre alt sind, 70 davon aus dem Grab Tutanchamuns. Die Ausstellung wird vom Kunsthistorischen Museum gemeinsam mit der National Geographic Socierty und der Ägyptischen Altertümerverwaltung organisiert und ist in zwei große Teile gegliedert. So wird einerseits ein Gesamtüberblick über die ägyptische Geschichte geliefert. Andererseits werden die Höhepunkte des Grabschatzes Tutanchamuns gezeigt. Die Ausstellung umfasst zudem Computer-Tomographie-Bilder des Pharaos, die erste dreidimensionale Bilder Tutanchamuns zeigen.

Während das Kunsthistorische Museum selbst über eine Ägypten-Sammlung verfügt, für die man sich im Rahmen der aktuellen Ausstellung zusätzliche Besucher erhofft, ist die Tutanchamun-Ausstellung für National Geographic bereits die zweite Veranstaltung, die Schätze des Pharaos und anderer ägyptischer Könige zum Thema hat.

Tutanchamun bestieg als einer der letzten ägyptischen Könige der 18. Dynastie noch als Kind den ägyptischen Thron. Er starb 1323 v.Chr. im Alter von 18 oder 19 Jahren nach knapp neun Jahren an der Macht unter bis heute ungeklärten Umständen. Die Grabstätte des Pharaos wurde 1922 vom britischen Forscher Howard Carter im Tal der Könige entdeckt. Rund 3.000 Jahre lang war die Grabstätte vergessen und damit unberührt von Menschen. Forschungen deuten jedoch darauf hin, dass schon kurz nach der Bestattung Diebe in die Grabstätte eindrangen, die jedoch von Aufseher vertrieben wurden.

Während der Fußball-Europameisterschaft schlüpft der altägyptische Gott Anubis, dessen 7,5 Meter hohe Statue am Wiener Heldenplatz als Botschafter für die Ausstellung "Tutanchamun und die Welt der Pharaonen" steht, in eine neue Rolle: In einem gigantischen ÖFB-Teamdress wird Anubis als Glücksgott über die österreichische Mannschaft wachen. Der schakalköpfige Gott Anubis war für die alten Ägypter der Garant für die Auferstehung, schließlich sorgte er für das Ewige Leben im Jenseits. Nun soll er auch der österreichischen Nationalmannschaft im Teamdress beim anstehenden Turnier zu ewig währendem Ruhm verhelfen.

Eintrittskarten für Tutanchamun und die Welt der Pharaonen sind direkt im Pyramiden-Zelt vor dem Museum für Völkerkunde oder unter www.tut.khm.at erhältlich. Besucher, die Tickets im Vorverkauf erwerben, müssen das gewünschte Datum und die gewünschte Uhrzeit, zu denen sie die Ausstellung besuchen möchten, beim Kauf angeben. Sobald sie die Ausstellung zum gewünschten Zeitpunkt betreten haben, können sie, so lange sie möchten, in der Ausstellung bleiben.

Ein Kombiticket für das Kunsthistorische Museum und die Ausstellung "Tutanchamun und die Welt der Pharaonen" ist seit 19. Mai bis zum Ende der Ausstellung am 28. September um 19 Euro verfügbar. Die Kombitickets sind an den Kassen des Kunsthistorischen Museum und der Ausstellung im Museum für Völkerkunde erhältlich.

Weitere Infos auf der Webseite zur Ausstellung ...


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