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Österreich baut auf. Wieder-Aufbau und Marshall-Plan

Sonderausstellung im Technischen Museum Wien

Bildquelle: Technisches Museum Wien
Das Technisches Museum Wien zeigt von 17. März bis 2. Oktober 2005 eine Sonderausstellung unter dem Titel "Österreich baut auf. Wieder-Aufbau und Marshall-Plan". Die Ausstellung ist der Beitrag des Technischen Museums Wien zum Jubiläumsjahr 2005. Die Ausstellung konzentriert sich in sieben Kapiteln auf den wirtschaftlichen Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg mit besonderer Berücksichtigung des Marshall-Plans.

Die frühen Nachkriegsjahre waren noch geprägt von Hunger, Not und Zerstörung. CARE-Pakete, UNRRA-Lebensmittellieferungen sowie Schweizer- und Schwedenhilfe sicherten das Überleben. Die 1946 und 1947 verstaatlichte Grundstoffindustrie und Elektrizitätswirtschaft und die für deren Entwicklung erstellten Wirtschaftspläne bildeten in der Folge das Fundament des Wieder-Aufbaus und der späteren Wirtschaftswunderjahre.

Möglich wurde diese Erfolgsgeschichte aber erst durch den Marschall-Plan seit 1948. Innerhalb von vier Jahren erhielt Österreich aus den USA Waren im Wert von knapp einer Milliarde Dollar. Die dafür von den Unternehmen bezahlten Schillingbeträge landeten in einem Fonds, der bis in die Gegenwart Kredite für die österreichische Wirtschaft zur Verfügung stellt. Wiederaufbauhilfe durch den Marshall-Plan erhielt etwa der Kohlenbergbau, die Eisen- und Stahlindustrie (Linz und Donawitz), die Elektrizitätswirtschaft (Kaprun), die Papierindustrie aber auch der Staat für den Ausbau der öffentlichen Verkehrsinfrastruktur oder die Tourismusindustrie.

Der Marshall-Plan brachte gleichzeitig den Beginn der Westorientierung Österreichs und die Beteiligung an der europäischen Integration. Für die Amerikanisierung des kulturellen Lebens waren vor allem die Amerikahäuser und für die Steigerung der an Taylorismus und Fordismus orientierten Produktivität das Österreichische Produktivitätszentrum zuständig. Über Fulbright- und Technical-Assistance-Programme kamen in den frühen 1950er Jahren tausende junge Österreicher erstmals in die USA. Zurückgekehrt wirkten sie als Multiplikatoren für den "American way of life".

Die Ausstellung "Österreich baut auf. Wieder-Aufbau und Marshall-Plan" zeigt auf 500 m² neben ausgewählten Großobjekten vor allem eine große Zahl an Fotos, Broschüren, Büchern, Plakaten und Filmen aus öffentlichen und privaten Beständen.

17. März - 2. Oktober 2005
Technisches Museum Wien
Mariahilfer Straße 212, 1140 Wien
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