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Geschenk zum Muttertag : Trend leicht rückläufig

Doch Kommerzialisierung des Festes hält ungebrochen an

Der diesjährige Muttertag am 8. Mai wird von vielen Menschen traditionell dazu genutzt, einer lieben Person zu danken, die uns täglich durch ihre Arbeit und ihr Engagement im Alltag unterstützt. Neben den Müttern sind es vor allem auch die Großmütter, die an diesem Tag mit kleinen Geschenken, lieben Gedichten oder einem netten Familienausflug bedacht werden. Auch wenn der Muttertag - so wie viele andere Festtage - in den letzten Jahren immer mehr kommerzialisiert wurde, so ist es doch in erster Linie das Gefühl und der Ausdruck der Dankbarkeit, die diesen Tag beherrschen (sollten). Ein schönes Gedicht oder eine liebevoll gestaltete Muttertagskarte erfreuen die Beschenkte oft mehr, als teure Produkte aus der Werbung. Oder wie wäre es mal mit einem Frühstück ans Bett oder einem wirklich arbeitsfreien Tag für die Mutter bzw. Großmutter? Gerade am Muttertag könnte man seiner Phantasie freien Lauf lassen.

Trotz aller emotionellen Hintergründe ist der Muttertag heute für zahlreiche Branchen ein wichtiger Einnahmenfaktor, von dem nicht zuletzt viele Arbeitsplätze abhängen. Daher hat die Markant Unternehmensberatung auch heuer wieder erhoben, wie es denn mit der Kauflust der Österreicher zum Muttertag bestellt ist. Das Ergebnis: Waren es voriges Jahr noch etwa 134 Mio. Euro die die ÖsterreicherInnen für Muttertagseinkäufe ausgeben wollten, so sind heuer mit geplanten 120 Mio. Euro doch deutlich weniger Umsätze zu erwarten, die sich wieder etwa auf dem Stand des Jahres 2003 einpendeln.

Die Anzahl jener, die lt. Umfrage überhaupt etwas schenken werden - nämlich 58 % der ÖsterreicherInnen - ist im Vergleich zum Vorjahr etwa gleich geblieben. Deutlich rückläufig sind jedoch die durchschnittlich geplanten Ausgaben. Somit wird das geplante Muttertagsbudget von 34 Euro im Vorjahr auf knapp 31 Euro im heurigen Jahr sinken.

Söhne schenken zum Muttertag weitaus häufiger als Töchter und ihre Geschenke sind auch großzügiger. Während 63 % der Männer Geschenke für ihre Mütter kaufen wollen, sind es nur etwa 53 % der Frauen, die ihre Mütter mit einem Präsent überraschen. Männer sind auch die großzügigeren Schenker zum Muttertag. So geben Frauen durchschnittlich 30 Euro für den Ehrentag ihrer Mütter aus, Männer sogar 36 Euro.

Die häufigsten Schenker zum Muttertag finden sich in der jüngeren Altersgruppe unter 30 Jahren. 79 % der jüngeren Personen unter 30 werden für ihre Mutter oder Oma zu diesem Anlass ein Geschenk besorgen. Die Kaufneigung nimmt jedoch mit zunehmendem Alter wieder ab. So kaufen weniger als ein Viertel der über 60 Jährigen Geschenke anlässlich des Muttertags, wobei ja nicht nur Mütter, sondern auch Ehefrauen und Lebensgefährtinnen beschenkt werden. Auch wird in Haushalten mit Kindern unter 18 Jahren weitaus häufiger zum Muttertag geschenkt (75 %).

Das beliebteste Muttertagspräsent bleiben unangefochten Blumen mit 74 %, jedoch ist auch für die Floristen mit Rückgängen beim Muttertagsgeschäft zu rechnen. Ausschlaggebend für diesen zu erwartenden Rückgang ist nicht nur die sinkende Ausgabenhöhe der Konsumenten, sondern es werden im Vergleich zum Vorjahr auch seltener Blumen anlässlich des Muttertages gekauft. (2004: 81 %; 2005: 74 %) Jeder 6. wird seiner Mutter den Tag mit Schokolade versüßen. Auch Gutscheine (16 %) und Einladungen (15 %) finden sich noch recht häufig im Muttertagspackerl.

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