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Sigmund Freud : 150. Geburtstag als Ö1-Schwerpunkt

Dokumentationen und Beiträge über Sigmund Freud im Radio und TV

20.12.2005

Im Jänner startet der ORF das "Projekt: FREUD", ein bis Dezember nächsten Jahres angelegter Ö1-Programmschwerpunkt im Rahmen des Freud-Jahres 2006. Anlässlich seines 150. Geburtstages stehen zahlreiche Sendungen ganz im Zeichen des großen Psychoanalytikers.

Sigmund Freud hat als Entdecker des Unbewussten das Menschenbild des 20. Jahrhunderts geprägt. Die von ihm entwickelte Psychoanalyse ist nicht nur als wissenschaftliche Methode und Therapieverfahren wirksam geworden. Sie umfasst auch gesellschaftliche, politische, religiöse und kulturelle Phänomene. Der Ö1-Programmschwerpunkt "Projekt: FREUD" widmet sich der vielschichtigen Persönlichkeit Sigmund Freud, seinen großen Theorien und der aktuellen Bewertung seines wissenschaftlichen Erbes.

Auftakt des Schwerpunktes ist ein "Ö1 extra" am 1. Jänner (22.05 Uhr), das gleichzeitig auch den Übergang vom Einstein-Jahr 2005 zum Freud-Jahr 2006 markiert: "Warum Krieg? Albert Einstein und Sigmund Freud - Ein Briefwechsel". 1932 forderte der Völkerbund den Pazifisten Albert Einstein dazu auf, mit einer Person seiner Wahl in einen öffentlichen Meinungsaustausch über ein frei gewähltes Thema zu treten. Einstein wählte Sigmund Freud als sporadischen Briefpartner, mit dem er die Ursachen des Krieges und die Möglichkeiten seiner Vermeidung diskutierte. Ebenfalls am1. Jänner findet im Großen Sendesaal des RadioKulturhauses ein Neujahrskonzert der besonderen Art statt: Zum 150. Geburtstag Freuds gestalten Otto Brusatti und die "Neuen Wiener Concert Schrammeln" eine Kammermusik-Sprach-Produktion zum Selbsterkennen, Sich-Fürchten und Amüsieren. Beginn der Veranstaltung ist um 16.00 Uhr.

Zwölf Spezialausgaben der Ö1-Reihe "Dimensionen - Die Welt der Wissenschaft" (jeweils um 19.05 Uhr) stehen 2006 im Monatsrhythmus auf dem Programm von Österreich 1: Von der "Aktualität der Psychoanalyse" im Jänner über "Psychodarwinismus" im August bis zu "Freuds Moses-Roman" im Dezember spannt sich der thematische Bogen.

Im Jänner, Mai, September und Oktober thematisieren vier Ö1-"Radiokollegs" Freuds Leben (9.-12.1., 9.05 Uhr), seine Lehren (2.-4.5., 9.05 Uhr), sein Erbe (25.-28.9., 9.05 Uhr) und den Beruf des Psychotherapeuten (16.-19.10, 9.30 Uhr).

"Freud und die Frauen" stehen am 26. April im Mittelpunkt des "Salzburger Nachtstudios", am 4. Oktober wird sein Buch "Das Unbehagen in der Kultur" behandelt (Sendungsbeginn: jeweils um 21.01 Uhr).

"Freud als Autor" ist der Titel eines "Ö1 extra" am 29. April ab 22.05 Uhr, das sich mit dem Wissenschafter als Schriftsteller, dessen Schriften auch stilistisch Maßstäbe gesetzt haben, auseinandersetzt und Stationen, Positionen und Entwicklungen eines vielschichtigen Werkes darstellt.

"Berggasse 19. Die Geschichte der berühmtesten Adresse von Wien" steht auf dem Programm der "Hörbilder" am 6. Mai (9.05 Uhr). Die Touristen kommen aus aller Herren Länder, doch so mancher Wiener Taxifahrer kennt die Adresse nicht. Allein das dezent angebrachte Schild "Sigmund-Freud-Museum" verweist darauf, dass man hier an der Geburtsstätte der Psychoanalyse steht. 47 Jahre lang, bis zum Anschluss 1938, werkte, wirkte und wohnte hier Sigmund Freud.

"Wissen aktuell" (Mo. - Fr., 13.55 Uhr) berichtet das ganze Jahr über Veranstaltungen, Konferenzen und aktuelle Termine des "Freud-Jahres".

Die ORF-TV-Kultur steuert zum "Freud-Jahr" eine große Dokumentation (Koproduktion ORF, bm:bwk, ARTE, 3sat und IMAGE) bei. Für Buch und Regie zeichnet Dr. Otto Brusatti, regelmäßiger Moderator des Ö1-"Klassik-Treffpunkt", verantwortlich. In seiner Dokumentation wagt Brusatti eine filmische Gesamtschau, in der er sich nachdenklich oder - im Freudschen Sinne - auch poetisch mit der Person Freuds, seinem Leben und seinen Lehren auseinander setzt.

Eine detaillierte Übersicht des Ö1-Schwerpunktes "Projekt: FREUD" bietet der Programmfolder, der über das Ö1-Service, Tel. (01) 50170-371 oder per eMail oe1.service@orf.at kostenlos zu beziehen ist. Eine umfassende Dokumentation der Sendungen ist 2006 auch im Internet abrufbar. Und science.ORF.at präsentiert die Serie "Der unbekannte Freud" und Gastbeiträge zur Psychoanalyse.

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