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Interessante Ausstellungen der Wiener Museen im ersten Halbjahr 2013

Von Albertina bis Unteres Belvedere


06.02.2013

Pyramiden-Ausstellung im Kunsthistorischen Museum Wien; Bildquelle: Kunsthistorisches Museum Wien
Niederländische Meister und Gottfried Helnwein in der Albertina, eine Retrospektive für den im Vorjahr verstorbenen Franz West im mumok, eine Reise zu den Pyramiden im Kunsthistorischen Museum und Einblicke in das Leben Kaiser Maximilians von Mexiko im Hofmobiliendepot: Wiens große Museen starten mit interessanten Ausstellungen ins erste Halbjahr 2013.

Das Kunsthistorische Museum zeigt von 21.1. bis 20.5.2013 die Ausstellung "Im Schatten der Pyramiden", die sich mit den österreichischen Grabungen in Giza von 1912 bis 1929 beschäftigt. Digitale Präsentationen nehmen die Besucher mit auf eine Zeitreise zum Giza-Plateau des Alten Ägyptens, virtuell begehbare 3D-Rekonstruktionen präsentieren Architektur, Dekoration und Ausstattung der Grabanlagen. Ergänzt durch bedeutende Fundstücke aus europäischen Museen bietet die Schau informative Einblicke in die herausragenden Leistungen der ersten Hochblüte der ägyptischen Kultur.

Das mumok (Museum Moderner Kunst Sitftung Ludwig Wien) widmet dem im Juli 2012 verstorbenen Franz West von 23.2. bis 26.5.2013 eine umfangreiche Ausstellung. Im Zentrum stehen Werke ab den 1990er-Jahren, in denen Franz West mehrere und oft sehr unterschiedliche Einzelstücke zu einer Arbeit vereint. Im Rahmen der überwiegend installativen Kombinationsarbeiten wird die Schau gleichzeitig auch einen Überblick über Franz Wests Bandbreite geben, da Beispiele sämtlicher Werktypen aus allen Schaffensperioden integriert werden: Passstücke, Möbel, Skulpturen, Videos und Arbeiten auf Papier.
 
Im Hofmobiliendepot widmet sich die Ausstellung "Maximilian von Mexiko: Der Traum vom Herrschen" von 6.3. bis 18.8.2013 dem Leben und Wirken des begabten jüngeren Bruders Kaiser Franz Josephs. Anhand von persönlichen Objekten aus dem Besitz des Erzherzogs (1832-1867), Erinnerungsstücken, Fotografien und schriftlichen Quellen spannt sich ein biographischer Bogen über das Leben des Kaisers von Mexiko. Besonderes Augenmerk wird auf seine Tätigkeit als Bauherr gelegt, so wird etwa die Ausstattungsgeschichte des Schlosses Miramar in Triest rekonstruiert.

Die Schau "Hundertwasser. Japan und die Avantgarde" im Unteren Belvedere und der Orangerie zeigt von 6.3. bis 30.6.2013 anhand ausgewählter Werke den direkten und indirekten Einfluss der japanischen Avantgarde auf das Frühwerk Friedensreich Hundertwassers. Mit über 40 Arbeiten des Künstlers aus internationalen Sammlungen sowie zahlreichen Werken der Avantgarde - darunter Yves Klein, Piero Manzoni, Lucio Fontana, Jean Dubuffet, Tetsumi Kudo, Akira Kito, Yayoi Kusama u.a. - rückt die Ausstellung erstmals diesen Aspekt des Künstlers in den Fokus.
 
Pieter Bruegel Ausstellung in der Albertina; Bildquelle: © VBK, Wien 2013
Die grafische Sammlung der Albertina verwahrt einen weltweit bedeutenden Bestand an Zeichnungen der niederländischen Meister, die Ausstellung Bosch Bruegel Rembrandt Rubens zeigt von 15.3. bis 30.6.2013 deren Highlights. Den Schwerpunkt der Schau bildet Hollands "goldenes" 17. Jahrhundert mit bedeutenden Blättern von Rembrandt und dessen Schülern. Als Vertreter der flämischen Meister werden Arbeiten von Peter Paul Rubens, dessen Schüler Anton van Dyck und Jacob Jordaens gezeigt.
 
Seit 1800 erfuhr die Landschaftsmalerei eine eindrucksvolle Blüte. Innerhalb dieses Genres haben die Künstler zunehmend dem Motiv der Wolken große Aufmerksamkeit gewidmet. Die Ausstellung "Wolken. Triumph des Flüchtigen" von 22.3. bis 1.7.2013 im Leopold Museum im Wiener MuseumsQuartier beleuchtet unterschiedliche Aspekte von Wolkendarstellungen anhand einer Vielzahl ausgewählter Werke europäischer und amerikanischer Malerei und Fotografie von 1800 bis heute, unter anderem mit Werken von Caspar David Friedrich, Ferdinand Georg Waldmüller, William Turner, Claude Monet, Paul Cézanne, Vincent van Gogh, Gustav Klimt, Egon Schiele, James Ensor, Edvard Munch, René Magritte, Salvador Dali, Ansel Adams, Alfred Stieglitz, Gerhard Richter und Anselm Kiefer.

Einer der international bekanntesten österreichischen Künstler ist Gottfried Helnwein, dessen Werk von der Auseinandersetzung mit der Gesellschaft und deren Reiz- und Tabuthemen geprägt ist. Von 25.5. bis 25.8.2013 widmet die Albertina dem Kunstschaffenden, der heute in Los Angeles und Irland lebt, seine bisher größte Retrospektive im deutschsprachigem Raum. Wiederkehrende Motive seiner Arbeiten sind das Kind sowie der verwundete und malträtierte Körper. Im Mittelpunkt steht sein Frühwerk, zu sehen sind Aquarelle, Pastelle, Buntstift- und Federzeichnungen.

 

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