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Asia-Gemüse : Würzig, knackig und gesund

Fernöstliche Küche im Trend

Wie wäre es mal mit ein wenig Abwechslung am Gemüseteller? "Pak Choi", "Mizuna" oder "Shungiku" heißen die Alternativen zu unseren beliebten Standard-Gemüsesorten. Die Rede ist von Asia-Gemüse, das aus Japan bzw. dem fernöstlichen Raum stammt und ganz im Trend der leichten, leckeren und gesunden Küche liegt. Junges Asia-Gemüse ergibt einen knackigen, vitaminreichen und dank enthaltener Senföle besonders würzigen Salat. Ältere Pflanzen sind ideal als Wok-Gemüse, das in Sekunden zubereitet, bekömmlich und vom Geschmack her alles andere als langweilig ist: von mild, über würzig bis scharf.

In der Regel handelt es sich beim Asia-Gemüse um Kohlgewächse, verwandt mit unserem Weißkohl und Wirsing, vom Geschmack her aber völlig anders. In der ostasiatischen Ernährung ist Kohlgemüse wegen seiner gesundheitsfördernden und appetitanregenden Inhaltsstoffe schon lange verankert. Ein typisches fernöstliches Gemüse ist z. B. der Senfspinat, Komatsuna, mit senfartigem Aroma und großen, fleischigen, grünen Blättern, die als Salat zubereitet werden. Der etwas mildere Mizuna, dessen Blätter gefiedert sind, sieht sehr fein aus und erinnert ein bisschen an Friseesalat. Knackig, saftig und leicht bitter ist der Pak Choi (auch Senf-, Peking- oder Blätterkohl), der mit dem uns bekannten Chinakohl verwandt ist. Er lässt sich sowohl als Salat als auch warm zubereiten.

Einige Asia-Gemüse geben fernöstlichen Speisen ein einzigartiges Aroma. Die jungen Triebe und Blätter der Chrysantheme Shungiku würzen Salat, Spinat oder Suppen. Eine scharf-pfeffrige Note verleiht die chinesische Petersilie (Koriander), die japanische Petersilie (Mitsuba) hingegen erinnert an Sellerie. Sehr scharf schmecken die Blätter des Blattsenfs Amchoi. Zum Aromatisieren von Gerichten und zum Einlegen eignen sich die roten oder grünen Würzkräuter Perilla oder Sisho. In Asien seit alters her beliebt, bei uns noch weitgehend unbekannt: Knospen und junge Blüten sind essbar, besonders die des Blütenkohls Choi Sum oder der Chrysantheme Shungiku.

Erhältlich sind frische asiatische Salate und Blattgemüse meist nur in Asien- oder Naturkostläden, das Angebot auf dem Wochenmarkt und im Supermarkt ist noch gering. Das liegt u.a. daran, dass die Asia-Gemüse nach der Ernte schnell welken. Warum dann nicht das schmackhafte Gemüse selbst ansäen? Der Anbau ist ganz einfach und Samenmischungen gibt es im Gartenhandel. Von April bis September kann man Asia-Gemüse im Freiland säen. Je nach Jahreszeit dauert es bis zur Ernte etwa fünf bis sieben Wochen. Und für alle, die keinen Garten haben: Asia-Gemüse gedeiht auch problemlos in großen Töpfen und dekorativen Kübeln.

Quelle: aid



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