Herzlich Willkommen!
Schön, dass Sie die neue Webheimat besuchen!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Bier-Zapfsysteme im Test : Welches ist Euro-fit ?

Unterm Strich teuer und umständlich

29.05.2008


Dose, Flasche oder Bierzapfsystem? Wer Bier anlässlich der Euro 2008 zu seinem Grundnahrungsmittel auserkoren hat, hat die Qual der Wahl. "Konsument" hat im Vorfeld der EM Heineken-Bier aus verschiedenen Gebinden, darunter die Bierzapfsysteme "BeerTender" und "DRAUGHT KEG", verkostet. Die Frische des Bieres und nicht der Geschmack standen im Vordergrund. Fazit: Beim Geschmack kann das selbstgezapfte Bier auf Dauer nicht mithalten. Und auch bei Preis, Lagerung, Transport und Kühlung liegen die traditionellen Gebinde Flasche und Dose voran.

Verkostet wurde "Heineken"-Bier aus der Dose, Flasche und Bierzapfsystemen - bei letzteren frisch gezapft, nach 10, 20 und 30 Tagen. Was Aussehen, Geschmack und Geruch betrifft konnte kein Unterschied zwischen Dosen- und Flaschenbier festgestellt werden: Beide erhielten ein "gut". Bei den Bierzapfsystemen kam es im Laufe der Verkostung zu Qualitätsverlusten hinsichtlich der Spritzigkeit des Bieres: In frischem Zustand hielt das Bier aus beiden Behältnissen zwar mit Dosen- und Flaschenbier mit. Nach 20 bzw. 30 Tagen konnte es weniger überzeugen."Das Werbeversprechen ,30 Tage frisch’ sehen wir damit nicht erfüllt", zieht "Konsument"-Ernährungswissenschaftlerin Birgit Beck Bilanz.

Reinigen, Fass einsetzen und Fass wechseln gehen beim "BeerTender" problemlos von der Hand. Die Geräuschentwicklung wird jedoch als recht laut empfunden. Technisch weniger anspruchsvoll ist das 5-Liter-Fass von "DRAUGHT KEG", das im Kühlschrank auf Betriebstemperatur gebracht wird. Beide Systeme eignen sich aber eher für den Heimgebrauch: Sie sind nicht so einfach zu transportieren wie Dose und Flasche, ganz
abgesehen davon, dass man beim "Außeneinsatz" auch Gläser - oder weniger stilvoll - Becher extra mitführen muss.

Wer vorrangig auf den Preis achtet, fährt mit der Dose am billigsten. Hier kommt das Seidel auf 0,82 Euro, während für das Heineken aus der Flasche 0,90 Euro und für das Bier aus dem "DRAUGHT KEG" 0,99 Euro zu berappen sind. Am teuersten kommt aber das kühle Blonde aus dem "BeerTender" - selbst wenn Anschaffungs- und Energiekosten nicht berücksichtigt werden. Dazu kommt ein Pfand von fünf Euro pro Fass. Wer das Fass nicht gleich leert, zahlt den Strom für das Halten der Trinktemperatur. Auch das Temperieren des Bieres von 26 auf vier Grad Celsius kostet Strom und dauert länger als vom Hersteller veranschlagt: 17 Stunden statt 10 Stunden. "Also das Bier lieber etwas früher einkühlen, sonst stehen die Gäste mit einem warmen Seidel da", rät Beck. "Ein Vorkühlen im Keller oder Kühlschrank hilft zudem, Energie einzusparen."

Details zu den Testergebnissen enthält der Juni-"Konsument". Alle Infos sind auch auf dem Onlineportal www.konsument.at abrufbar.

Quelle: VKI

Persönlicher Bereich:
 
 
Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...