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Bierpreise der EM-Länder in Europa im Vergleich

Günstig in Wien, teuer in Stockholm, Rom oder Prag

09.06.2008

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Der Warenkorb eingefleischter Fußballfans während der EM unterscheidet sich markant von dem des Durchschnittsverbrauchers. Bier braucht darin - nach landläufiger Auffassung - reichlich Platz. Manche meinen: er ist Bier. Grund genug für das internationale Consultingunternehmen Mercer, die Bierpreise im Einzelhandel in den Hauptstädten der EM-Teilnehmerländer unter die Lupe zu nehmen. Die Unterschiede lassen staunen: Wer sich in Stockholm, Rom oder Ankara 0,33 Liter Markenbier aus dem Supermarkt holt, bekommt in Bukarest, Amsterdam oder Wien die zwei bis dreifache Menge für das gleiche Geld.

Schlachtenbummler aus 13 der 16 EM-Teilnehmerländer zahlen in Wiener Supermärkten weniger für ihr Bier als sie das in der Hauptstadt ihrer Heimat müssten. Dabei zeigt sich, dass die Grenze zwischen West- und Osteuropa nicht nur politisch obsolet geworden ist. Mittelmaß sind die Supermarktpreise für ein Seitel in Paris (1,45 EUR), in Berlin (1,20 EUR), in Athen (1,56 EUR) oder in Bern (1,58 EUR) ebenso wie in Moskau (1,20 EUR) oder in Warschau (1,31 EUR). 32 bis 70 Cent pro Seitel sparen Gäste aus diesen Städten in Wien.

Denn in der Stadt der Kaffeehäuser kommt das Bier (durchschnittlich 1,08 EUR) nur wenig teurer als in den Bierparadiesen Amsterdam (0,94) und Bukarest - mit 0,88 EUR der unangefochtene Europameister beim günstigen Bierpreis.

Wo jeder Schluck teuer kommt
 
"Obergärig" präsentieren sich die Bierpreise in anderen Teilen Europas. Wenn die zahlreich zu erwartenden italienischen Fans (Rom: 2,30 EUR) in Wien ihre gewohnten Budgets für Bier einsetzen, müssen sie auf der Hut sein, dass sie anderntags nicht der Kater vom Ball trennt. Denn für das gleiche Geld erwerben sie hier mehr als die zweifache Menge an Bier. Am Genießertipp, dass das Pils in Prag (2,03 EUR) gut und billig sei, stimmt immerhin noch der erste Teil. Am teuersten in Europa wird Bier übrigens in Großbritannien gehandelt, wie die Mercer-Erhebung zeigt: Gegen 3,00 EUR für 0,33 Liter in London nehmen sich sogar die 2,44 Euro in Schweden (Stockholm) als Schnäppchen aus.

Der Fiskus als "Spielmacher"
 
Spätestens seit 2003 der globale Bierbrauer Heineken die Österreichische Brau Union "gezapft" hat, hat man hierzulande einen Begriff von der Globalisierung dieser Industrie. Warum dennoch die krassen Preisdifferenzen? Das liegt zum Geringeren an der Industrie und am Handel, eher schon an den national stark unterschiedlichen Besteuerungen von Bier. Da ist es ohnehin bemerkenswert, dass Bier in Wien etwas weniger kostet als in Berlin - obgleich es hier mehr als doppelt so stark besteuert wird wie im Nachbarland Deutschland.

Quelle: Mercer / pts

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