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Bioessen auf dem Vormarsch

Geht es ums Essen setzen Österreicher zunehmend auf Natur

16.03.2006

Die Agrarmarkt Austria (AMA) hat das Kaufverhalten der Österreicher 2005 in 1400 Haushalten erforscht. Was, wie viel, wo gekauft wurde, hat die AMA Marketing Abteilung (RollAMA - rollierende Agrarmarktanalyse) am Dienstag verraten.

Frischmilch deutlich geschlagen
Am meisten Geld haben die Österreicher im Vorjahr für Schnittkäse ausgegeben. Mit einem Gesamtumsatz von 203 Millionen Euro ist er zum verkaufsstärksten Frischeprodukt Österreichs avanciert. Das frühere Starprodukt Frischmilch ist somit deutlich geschlagen und auf Platz 2 des AMA-Rankings verdrängt worden. Gepusht wurde der Milchumsatz 2005 allerdings von der ESL-Milch (Extended Shelf Life). Der Konsum der "länger-frisch-Milch" hat sich mehr als verdoppelt, innerhalb der letzten vier Jahre versechsfacht.

Käufer wollen Schweinisches
Unangefochtener fleischiger Spitzenreiter ist und bleibt das Schweinefleisch, das seine Vormachtstellung weiter ausbauen konnte und an dritter Stelle des Rankings liegt. Ein echtes Wiener Schnitzel muss vom Schwein sein, sagen die Österreicher und verdrücken pro Kopf 40,3 Kilo pro Jahr. Insgesamt wurden im Vorjahr 34.168 Tonnen Schweinefleisch im Wert von 182 Millionen Euro verkauft. Trotz Vogelgrippe ist der Verzehr von Geflügelfleisch 2005 übers Jahr gesehen leicht (+0,4 Prozent) gestiegen, was einem Wertzuwachs von 2,2 Prozent entspricht. Allerdings gab es seit dem Auftreten der Vogelseuche in den letzten vier Monaten einen Absatzrückgang um 9 Prozent von 13.889 (2004) auf 12.581 Tonnen. "Diese Rückgänge betreffen hauptsächlich ganze und halbe Hühner", so die Leiterin der AMA-Marktforschung Michaela Schantl, "Teilstücke werden unverändert weiter gekauft". Die Umsatzeinbußen bezeichnet die AMA-Marketingleiterin als "nicht so schockierend wie befürchtet". Bei der Rinderseuche BSE habe es bereits wenige Wochen nach Auftreten der Tierseuche Einbrüche von 30 bis 40 Prozent gegeben. Prognosen für das erste Jahresdrittel 2006 will Schantl nicht abgeben, "es ist noch zu früh, es werden noch keine Erhebungen durchgeführt".

Leichter Rückgang bei Rindfleisch
Ein leichter Mengenrückgang wurde 2005 beim Rindfleisch festgestellt, der aber durch einen Wertzuwachs wieder wettgemacht wurde. "Hier hat die Qualitätsoffensive gegriffen, die Schleuderaktionen wurden eingestellt", so Schantl.

Eindeutige Sieger am florierenden Biomarkt, der von 2004 auf 2005 mengenmäßig um 12,7 Prozent auf 84.817 Tonnen angewachsen ist, sind Bio-Eier. Im Lebensmitteleinzelhandel hat sich der Anteil von Bio-Eiern von 2002 auf 2005 wertmäßig fast verdreifacht, die Mengensteigerung liegt bei 17 Prozent.

Kontinuierlich nach oben haben sich auch Fruchtjoghurt, Erdäpfel und Butter entwickelt. Der Griff zur Margarine wird wieder seltener. Als Lieblingsgemüse hat sich 2005 der Paradeiser herauskristallisiert, beim Obst sind es Bananen und Äpfel.

Quelle: AMA

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