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Richtige Ernährung für Ihr biologisches Alter

Drehen Sie selbst an Ihrer Altersuhr

11.12.2008

Die Weihnachtsfeiertage stehen bevor. Alle Jahre wieder schieben Festtagsmenü, Wein und Plätzchen die Ziffern unserer Altersuhr tüchtig nach vorne und - leider - die der Badezimmerwaage gleich mit. Dabei lässt sich beides verhindern. Ohne Verzicht auf Genuss. Selbstverständlich werden wir alle nicht jünger und die Zeit kann man bekanntlich nicht zurückdrehen. Aber wir können selbst regulieren, wie schnell unsere innere Altersuhr tickt. Die Alternsforschung hat nämlich inzwischen viele der Mechanismen entschlüsselt, die unsere biologische Alterung langsamer oder eben schneller ablaufen lassen. Nahrungsfaktoren stehen dabei ganz vorne. Die wichtigsten Hintergründe:

1. Wertvolle Fettsäuren wollen schonend behandelt werden

Genuss und Gesundheitswirkung gehen Hand in Hand. Beispiel Öle: Kaufen Sie nur kaltgepresste, in sehr dunkle Flaschen abgefüllte Öle, am besten zusätzlich mit Folie umhüllt oder in einem Karton angeboten. Die guten mehrfach ungesättigten Fettsäuren in hochwertigen Ölen sind nämlich äußerst empfindlich gegenüber Licht, Wärme und Sauerstoff. Werden sie diesen Faktoren ausgesetzt, was oft schon bei der Herstellung geschieht, oxidieren sie. Die so veränderten Fette lösen im Organismus eine Kettenreaktion aus, die unmittelbar Einfluss nimmt auf die Alterung von Gefäßen und Nervenzellen. Erst ein extrem oxidiertes Öl erkennen wir am Geschmack (scharf, bitter, ranzig), schlecht ist es lange vorher. Achten Sie also beim Einkauf auf die oben genannten Kriterien.

2. Nie auf leeren Magen Alkohol trinken

Ich koche gerne, und meine Lieblingsrezepte beginnen mit: Man nehme ein Glas Wein und gieße es in den Koch. Witzig, aber nicht nachahmenswert. Denn Alkohol vor einer Mahlzeit sorgt dafür, dass wir beim Hauptgang deutlich mehr essen. Unbewusst! Trinken wir aber das eingesparte Glas Wein zum Essen, entfällt die unbewusste Ess-Stimulation. Frauen haben dabei einen zusätzlichen Vorteil. Bei ihnen hilft der Wein zum Essen, übermäßigen Heißhunger im Zaum zu halten.

3. Warum kaltgepresstes Öl kaufen und es dann verbrutzeln?

Ob Fisch oder Fleisch, verwenden Sie zum Braten reines Butterfett oder reines Kokosfett. Das schmeckt gut, und Sie vermeiden die bei starkem Erhitzen von Ölen unweigerliche Oxidation und die Bildung schädlicher Trans-Fettsäuren - beides Beschleuniger von Alternsprozessen. Olivenöl nimmt eine Mittelstellung ein, da es wenig zur Trans-Fett-Bildung neigt. Freunde des grünen Goldes sollten dennoch einmal folgende Variante ausprobieren: Speisen mit Butterfett anbraten und erst kurz vor dem Servieren Olivenöl zugeben. So bleiben das mediterrane Aroma und die gesundheitlich hochinteressanten Begleitstoffe des Öls voll erhalten.

4. Gesünder backen

Kuchen, Plätzchen und Torten sind zwar nicht eben gesund, aber völlig auf süßes Gebäck zu verzichten, schaffen nur wenige. Da aber alle Kohlenhydrate, egal ob Zucker oder Mehl, aus Sicht unserer Altersuhr kritisch zu bewerten sind, brauchen wir ein paar Tricks beim Backen. Machen Sie sich die Erkenntnis zunutze, dass Gebäck mit 10 bis 20 Prozent weniger Zucker als im Rezept angegeben vielen Menschen besser schmeckt. Eine besonders raffinierte Möglichkeit ist, ein Drittel Zucker durch den "Zuckeralkohol" Isomalt zu ersetzen. Geschmacklich ändert sich dadurch nichts. Aber die Altersuhr dankt es Ihnen. Noch ein Wort zur Butter: Die darin enthaltenen gesättigten Fette sind weniger schädlich als die gehärteten Fette und raffinierten Öle in Margarinen. In diesem Fall können Sie also gerne sagen: Hmm, Butter, bitte sehr!

5. Abends nur ein Betthupferl

Abendliche Snacks gefällig? Kurz vor dem Schlafengehen sollten Sie auf fett- und kohlenhydratreiches Essen verzichten. Sie könnten es sich sonst mit einem wichtigen Bleib-Schlank-Verbündeten verscherzen, dem Somatotropen Hormon (STH). Diesen Botenstoff produziert unser Körper in der Nacht und unterstützt damit den Erhalt der schlanken Figur. Allerdings wird das Hormon blockiert, wenn durch ein spätes Abendessen der Fett- und Zuckerspiegel ansteigt. Von Proteinen lässt sich das STH allerdings nicht erschrecken, daher müssen Sie auf späte Snacks nicht ganz verzichten. Obst, Karotten, magerere Käsesorten oder - wenn es ein bisschen exklusiver zugeht: Eischeiben mit einem Klecks Kaviar darf’s gern sein.

6. Nach dem Essen sollst du ruh´n oder tausend Schritte tun. Was stimmt?

Beides, je nach Blickwinkel. Ihr Körper mag nach einer Mahlzeit am liebsten "außen" abschalten, damit er "innen" in Ruhe arbeiten kann. Wenn Sie jedoch gegen Speckpolster kämpfen wollen, dann gehen Sie nach dem Essen lieber raus. Bei Bewegung produziert Ihr Organismus weniger Fettgewebe. Da klingt der gute alte Verdauungsspaziergang doch gleich ganz anders, finden Sie nicht auch?

Fazit: Wer abnehmen möchte (und gleichzeitig seine innere Altersuhr am Zügel halten will), muss seine Energiezufuhr reduzieren. Sprich: weniger essen. Wer sich aber über die Hintergründe bestimmter Stoffwechselvorgänge informiert, kann mit seinem Wissen und einigen Kniffen viele Klippen umschiffen und Altersuhren elegant und genussvoll ausbremsen!

Quelle: dgk

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