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Welt-Ei-Tag : Cholesterin-Angst unbegründet

Große Verteilaktion in allen Landeshauptstädten

11.10.2007

Am zweiten Freitag im Oktober, heuer also am 12.10., wird jedes Jahr der Welt-Ei-Tag begangen. Erfinder des Welt-Ei-Tages ist der Österreicher Willi Kallhammer, der als Präsident der International Egg Commission (IEC) den Weltei-Kongress 1996 in Wien veranstaltete. Damals gingen in verschiedenen Ländern zu unterschiedlichen Zeitpunkten Veranstaltungen über die Bühne, die das Ziel hatten, auf das Ei als wertvolles Lebensmittel aufmerksam zu machen. Diese Aktivitäten wurden koordiniert und auf einen Tag zusammengelegt. Seit zehn Jahren wird deshalb am zweiten Freitag im Oktober der Welt-Ei-Tag begangen.

40.000 Eierpackungen und Folder verteilt

Wer am Vormittag des Welt-Ei-Tages in Wien beziehungsweise in einer Landeshauptstadt unterwegs ist, der wird mit großer Wahrscheinlichkeit an wichtigen Straßenkreuzungen und vor ausgewählten Verbrauchermärkten einem der zahlreichen Eier-Promotoren begegnen. Diese werden insgesamt 40.000 Jausen-Ei-Packungen mit jeweils zwei gekochten, essfertigen Eiern und einem erläuternden Folder verteilen. Auch in den Filialen zweier renommierter Nahversorger werden an diesem Tag Eier-Pakete an die Kunden gratis abgegeben.

Keine Angst vor Cholesterin

"Das Schreckgespenst Cholesterin hat lange Zeit vielen begeisterten Eier-Konsumenten den Appetit verdorben. Diese Angst hat sich aber längst als unbegründet herausgestellt. Studien der vergangenen Jahre haben nachgewiesen: Wenn ein gesunder Mensch regelmäßig nach Lust und Laune Eier genießt, so wird der Cholesterinspiegel nicht erhöht. Das Eigelb bringt nämlich seine eigene Cholesterin-Polizei mit: das Lecithin. Es verhindert die Arterienverkalkung und schützt dadurch vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wir bringen diese Botschaft heuer mit dem Slogan 'An egg a day is ok' auf den Punkt", berichtet Rudolf Stückler, AMA-Manager für Fleisch, Fleischwaren und Eier.

Ei: Antistressmittel und Functional Food

"Damit wir mit der Hektik des Alltages besser fertig werden, bilden sich zum Schutz in unserem Körper Stress-Hormone. Sie bestehen überwiegend aus Eiweiß. Nach Stress-Situationen geben Eier schnell wieder Energie, weil sie sofort das verbrauchte Eiweiß nachliefern. Ein Ei kann deshalb als ideales Mittel gegen Stress wirken und man kann sich damit auch vorbeugend stressfest machen. Eier haben übrigens die höchste Proteinqualität, die ein einzelnes Lebensmittel erreichen kann, sie liefern also das hochwertigste Eiweiß", erläutert Stückler.

Für gute Laune und mehr Vitalität

Das Ei ist ein Wunderwerk der Natur. Als Keimzelle für neues Leben ist es reich an Nährstoffen: Enthalten sind etwa Vitamin A für Sehkraft und die Atemwege, Vitamin E für mehr Vitalität und Lendenkraft, Schwefel, Kupfer und Lecithin für die geistige Fitness sowie Zink für die Liebeskraft. Eier besitzen als eines der wenigen Nahrungsmittel auch besonders viel Vitamin D, dieses muss vor allem in der dunkleren Jahreszeit verstärkt über die Nahrung zugeführt werden, wenn zu wenig Sonne zum Aufbau von körpereigenem Vitamin D auf die Haut trifft. Eier sind auch reich an Folsäure, die besonders in der Schwangerschaft wichtig ist, um das Risiko von Früh- und Fehlgeburten zu verringern. Bereits ein Ei deckt den Tagesbedarf eines Menschen an Folsäure zu mehr als einem Viertel.

Käfigeier stark rückläufig

Der Pro-Kopf-Verbrauch an Eiern hat sich in den vergangenen zehn Jahren nur unwesentlich verändert und lag 2006 bei 236 Stück. Allerdings ist in der Wahl der Einkaufsquelle eine deutliche Änderung zu verzeichnen. Deckten im Jahr 2002 rund 53 % der Konsumenten ihren Eierbedarf im Lebensmitteleinzelhandel (LEH), waren es Anfang 2007 bereits rund 63 %. Die alternativen Vertriebsquellen wie Bauernmärkte oder Ab-Hof-Verkauf haben im gleichen Ausmaß Rückgänge zu verzeichnen.

Der Mengen-Anteil an Käfigeiern wurde allein in den letzten drei Jahren mehr als halbiert. Im Jahr 2004 stammten noch 47 % der Eier aus Käfighaltung. Im ersten Trimester 2007 (Jänner bis April) waren es nur mehr 19 %. Die stärksten Zuwächse im Bezug auf die Haltungsformen der Hennen hat die Bodenhaltung, die mengenmäßig bei rund 48 % liegt. Freilandeier, sowohl aus Bio- als auch Nichtbio-Produktion haben sich sowohl wert- als auch mengenmäßig seit Jahren auf ähnlichem Niveau eingependelt.

Preisunterschiede sind zwischen LEH und alternativen Einkaufsquellen zu beobachten. Der Lebensmitteleinzelhandel setzt verstärkt auf Bio-Produktion und Bodenhaltung, was sich auch in der Preisgestaltung niederschlägt.

Quelle: AMA

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