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Richtiges Einkaufen und Kochen für weniger Abfall

40 Prozent des Mülls in Privathaushalten kommt aus dem Ernährungsbereich

04.01.2007

Wer kennt das nicht: Wieder einmal zu viel Reis oder Nudeln gekocht oder zu viele Lebensmittel eingekauft, die nun im Kühlschrank verderben? Gerade zu Feiertagen passiert uns das leider allzu oft, unverbrauchte Lebensmittel landen irgendwann im Müll. Die Webküche der Abfallvermeidungs-Initiative "Natürlich weniger Mist" der Stadt Wien bietet hier Abhilfe. Auf www.natuerlich.wien.at finden sich viele Anregungen und Tipps, was man mit den Restln machen kann, damit diese nicht den Mülleimer sondern den Magen füllen.

Den mit Abstand größten Müllanteil in Wiens Privathaushalten machen Abfälle aus dem Ernährungsbereich aus - und zwar bis zu 40 Prozent, was einer jährlichen Menge von rund 120 Kilogramm pro Einwohner entspricht. Davon bestehen rund 40 Kilogramm an unverbrauchten und teilweise noch originalverpackten Lebensmitteln, wie eine Studie des Instituts für Abfallwirtschaft an der Universität für Bodenkultur zeigt. Auf ganz Wien hochgerechnet, bedeutet dies eine Menge von rund 70.000 Tonnen an weggeworfenen Lebensmitteln.

Umweltstadträtin Ulli Sima will mit der Initiative "Kauf kan Mist" diese Müllmengen in Wien reduzieren: "Wir alle können dem Müllmonster bei einer 'Schlankheitskur' helfen, ein Ansatz dazu ist die neue Onlineplattform mit hilfreichen Tipps und Tricks rund um das Thema umweltfreundlich Einkaufen, denn Abfallvermeidung beginnt bekanntlich schon im Geschäft. Außerdem bietet die Plattform einen großen Rezept-Teil, den die User selber mitgestalten können. Mit der Einsendung von Rezepten können sie Wiener Webhauben-Köchin oder Webhauben-Koch werden", so Sima.

Die Planung und der Einkauf von Lebensmitteln sind das Um und Auf eines umweltfreundlichen Einkaufsmanagements. Auf der Webseite (www.natuerlich.wien.at) finden sich praktische Tipps, etwa zur Erstellung einer Einkaufsliste oder zum kritischen Blick in den Kühlschrank vor dem Einkaufen. "All dies spart unnötigen Abfall, entlastet damit unsere Umwelt - aber auch die Geldbörse", so Sima. Auch finden sich u. a. Informationen zur Initiative "Freiwillig ohne Gentechnik", zum Energiesparen beim Kochen oder über das Reparaturnetzwerk auf der Seite.

Quelle: Stadt Wien

 

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