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Erdäpfel : Rund und g'sund

Kulinarischer Genuss aus heimischem Anbau

10.07.2007

Ob rund, länglich-oval, violett oder gelb: Es gibt unzählige Erdäpfelsorten, für jedes Gericht die perfekte Knolle. Sie sind in der Küche vielseitig einsetzbar und bei der richtigen Zubereitung ein kulinarischer Genuss. Eine besondere Spezialität sind die jungen Erdäpfel - die Heurigen. Die ersten heimischen sind seit Anfang Juni im Handel. Sie zeichnen sich durch einen sehr feinen, nussartigen Geschmack aus und sollten gerade jetzt öfters auf dem Speiseplan stehen. So lässt sich auf genussvolle Weise auch die Umwelt schützen, denn Erdäpfel sind bei uns überall erhältlich und brauchen nicht weit transportiert werden.

Am besten pur: Herrlich schmecken frische Erdäpfel gekocht, nur mit Butter, frischen Kräutern und Salz verfeinert. Heurige müssen nicht geschält werden, sie haben eine sehr dünne Haut, die man/frau mitessen kann. Sie sind jedoch nicht zum Lagern geeignet und sollten daher sofort verzehrt werden. Zum Einlagern eignen sich die mittelspäten bis späten Sorten, die ab Mitte September geerntet werden. Ideal ist ein dunkler, gut belüfteter Raum mit einer Temperatur von 4 bis 6 °C.
"die umweltberatung" empfiehlt, Erdäpfel aus der Region und am besten aus biologischer Landwirtschaft zu kaufen. Beim Einkauf auch auf die Verpackung achten! Keine Erdäpfeln in Plastiksackerl nehmen, sondern die lose angebotenen oder im Papiersack.

Was steckt in der beliebten Knolle?

Erdäpfel hatten lang und zu Unrecht den Ruf als "Dickmacher". In Stäbchen geschnitten und in Fett heraus gebacken, trifft dies zu. In der Erdfrucht an sich stecken jedoch viele wertvolle Inhaltsstoffe und entgegen ihrem Ruf nur wenige Kalorien. 100 g beinhalten nur 70 kcal (300 kJ). Sie enthalten mehr Kalium und fast genauso viel Magnesium wie die Banane. Außerdem versorgen sie uns mit Ballaststoffen und wertvollen Vitaminen, sind z.B. im Winter wichtige Vitamin C-Lieferanten!


Rezepttipp: Heurige im Rosmarin-Speckmantel mit Kerbel-Topfen-Sauce


Zutaten für 4 Personen:

20 kleine heurige Bio-Erdäpfel
20 dünne Scheiben Bio-Schinkenspeck
einige Rosmarinzweige
Olivenöl
Salz
Pfeffer
Zahnstocher
250 g Topfen
½ Becher Joghurt
½ kleine gehackte Zwiebel
1 Knoblauchzehe
4 EL Kerbel
etwas Zitronensaft
1 EL Nussöl
Salz
weißer Pfeffer


Zubereitung:

Die Erdäpfel abbürsten, waschen und in Salzwasser weich kochen. Danach mit kaltem Wasser abspülen. Jeden Erdapfel mit je 1 Rosmarinzweig belegen und mit je 1 Scheibe Schinkenspeck umwickeln. Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Erdäpfel darin bei mittlerer Hitze ca. 4 Minuten goldbraun braten. Mit Salz und Pfeffer würzen. Mit einer Gabel Topfen, Joghurt und Öl gut vermengen. Gehackte Zwiebel und zerdrückte Knoblauchzehe untermengen, danach den gehackten Kerbel dazugeben und gut durchmischen. Mit Salz, Pfeffer und Zitronensaft abschmecken.

Quelle: die umweltberatung

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