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Mit Hilfe der Ernährung die Immunabwehr stärken

Vorbeugen ist das A und O im Kampf gegen die Erkältungsviren

14.11.2006

Zu Beginn der kalten und nassen Jahreszeit ist es wichtig, seinen Körper auf Trab zu bringen, um einer Erkältung, dem grippalen Infekt, die Stirn zu bieten. Als größtes Immunorgan ist der Darm angehalten, Bakterien, Viren und Krankheitserreger gar nicht erst in die Blutbahn zu lassen. Unterstützend wirken dabei Prä- und Probiotika durch Schaffung eines sauren Milieus im Dickdarm: Krankheitserregende Keime haben so keine Chance sich anzusiedeln.

Schaffen Erkältungsviren doch einmal den Weg in die Blutbahn, so ist es wichtig, dass dem Körper genügend Vitamine und Mineralstoffe zur Abwehr zur Verfügung stehen. Mit dem Eindringen von Viren entsteht zusätzlicher oxidativer Stress, den die antioxidativ wirksamen Vitamine A, C und E abbauen können. Freie Radikale gilt es abzufangen und unschädlich zu machen, um Zellmembranen vor Selbstzerstörung zu schützen. Eine ausgewogene Ernährungsweise spielt dabei eine wichtige Rolle: Gemüse und Obst, Milch und Milchprodukte und pflanzliche Öle enthalten reichlich Antioxidantien.

Auch Mineralstoffe sind bedeutend für die Leistungsfähigkeit des Immunsystems. So wirkt das lebensnotwendige Spurenelement Zink antiviral. Damit ist eine direkte Abwehr der Erkältungsviren, die am häufigsten Rhinoviren sind, gegeben. Zink ist vor allem in Rindfleisch, Innereien und Vollkornprodukten enthalten. Ein weiteres Spurenelement, das aber in diesem Zusammenhang oft vergessen wird, ist Selen. Es ist Bestandteil vieler Enzyme, die beim Abfangen freier Radikale eine Rolle spielen und so ist es in den antioxidativen Schutzmechanismus des Körpers involviert. Studien belegen die Wirkungen von Selen auf das Immunsystem: Bei einem Selenmangel, der häufig mit einem Vitamin E- Mangel assoziiert ist, ist die Aktivität der Enzyme herabgesetzt. Selen kommt vor allem in tierischen Lebensmitteln wie Fleisch und Fisch vor, aufgrund der selenarmen Böden in Mitteleuropa in Gemüse dagegen weniger.

Neben einer gesunden Ernährungsweise, zu der auch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr gehört, sind Bewegung an der frischen Luft, sowie Stressabbau und Schlaf für eine Erkältungsprävention von Bedeutung.

Nicht zu verwechseln ist der grippale Infekt mit der echten Grippe (Influenza). Sie ist eine ernste Krankheit, mit hoher Ansteckungsgefahr, die vor allem bei älteren und geschwächten Personen tödlich enden kann. Symptomatisch sind hohes Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen und Husten. Mediziner raten insbesondere Risikogruppen, sich impfen zu lassen.

Quelle: Ges. f. Ernährungsmedizin u. Diätetik

 

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