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Guter Espresso : Kapsel und Vollautomaten im Test

Konsument-Test zeigt: Teils Nickel und Blei im Wasser

21.11.2008

Ob als Wachmacher, als verdiente Pause oder als Begleiter zu Keksen und Kuchen: Kaffee ist für viele Österreicher nicht wegzudenken - ebenso die Espressomaschine im eigenen Heim. "Konsument" hat 15 Espressomaschinen - 12 Vollautomaten und 3 Kapselgeräte - auf Herz und Nieren geprüft. Die Qualität von Espresso und Cappuccino fällt dabei meist gut aus. Beim Schalldruckpegel gibt es aber nahezu durchgehend Verbesserungsbedarf. Bedenklich: Einige Maschinen geben zudem die Schadstoffe Blei oder Nickel ab.

Die Herstellung eines qualitativ überzeugenden Espresso ist für den Großteil der Geräte keine besondere Herausforderung. Bei der Lärmentwicklung - besonders bei den Vollautomaten - ergibt sich jedoch ein anderes Bild. Probleme bereitet hier unter anderem häufig das knallartige Entlüften am Ende des Brühvorganges. Schalldruckpegel von über 70 Dezibel sind dabei keine Seltenheit.

Zum Teil wenig erfreuliche Ergebnisse gibt es zudem bei der Überprüfung auf Schadstoffe. Die Jura Impressa C9 und die Privileg Esperianza geben nach dem Entkalken nickelhaltiges Wasser aus der Heißwasserdüse ab. Bei der Krups Espesseria landet Nickel im Brühwasser. Das kann für Nickelallergiker problematisch werden. Besonders bei dem Modell von Jura, der Impressa C9, liegen die Werte weit über dem diesbezüglichen EU-Richtwert von 100 Mikrogramm/Liter. Bei AEG Electrolux und Philips wird wiederum Blei aus den Leitungen abgegeben. Die Werte liegen nahe der Obergrenze der Trinkwasserverordnung.

Sämtliche Espressomaschinen wurden einer Dauerprüfung unterzogen, wobei der Großteil der Geräte überzeugte. Die Modelle von Krups und Spidem hielten der Belastung jedoch nicht stand und wurden deshalb abgewertet. Alles in allem schnitten sämtliche getestete Kapselgeräte mit "gut" ab. Bei den Vollautomaten wurden drei "gut", sieben "durchschnittlich" und ein "weniger zufriedenstellend" vergeben.

Tipp der "Konsument"-Haushaltsexpertin Karin Baumgarten: "Je höher der tägliche Kaffeeverbrauch ist, desto eher lohnt sich die Anschaffung eines Vollautomaten - trotz des erheblich teureren Kaufpreises." Ein Vollautomat bietet vielseitigere Einstellmöglichkeiten, erfordert aber auch mehr Pflege und Wartung.

Weitere Informationen zum Test finden Sie in der "Konsument" Dezember-Ausgabe und unter www.konsument.at.

Quelle: VKI

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