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FAIRTRADE Bio-Bananen beliebtestes Frischobst

Faire Bio-Produkte aus Entwicklungsländern erobern die Welt

14.06.2006

Der Biomarkt in Österreich boomt. Das Umsatzplus von 13,3 Prozent  im vergangenen Jahr hat den Aufwind für Erzeugnisse aus ökologischem Anbau erneut bestätigt. Die Verbindung von Bio- und Fairtrade wird ebenfalls immer beliebter. Höchste Qualität und der hervorragende Geschmack überzeugten die österreichischen KonsumentInnen. Mittlerweile tragen über 82 % der FAIRTRADE Produkte in Österreich auch das Bio-Siegel. Im vergangenen Jahr waren die Fairtrade Bio-Bananen mit einem Verkauf von über 2,8 Mio. kg (+ 47 %) das beliebteste Bio-Frischobst der ÖsterreicherInnen, gefolgt von Bio-Äpfeln (2,1 Mio. kg). Österreich gehört weltweit zu den Spitzenreitern neben den Faitrade Initiativen in USA/Kanada, Großbritannien, Schweiz, Frankreich und Deutschland, die ebenfalls einen rasanten Absatz an bio-fairen Produkten verzeichnen. Im vergangenen Jahr konnte weltweit das Handelsvolumen mit fairen Bio-Produkten aus Entwicklungsländern sogar um 44 % auf über 39.700 Tonnen gesteigert werden.

Der große Erfolg fair gehandelter Bio-Erzeugnisse in den vergangenen Jahren ermutigt Kleinbauernfamilien in den Produzentenländern, die Agrarproduktion ohne Pestizideinsatz auszuweiten und bietet neue Chancen in Armutsgebieten. Faitrade unterstützt seit Jahren den schonenden Umgang mit natürlichen Ressourcen, um Nachhaltigkeit für die am Fairen Handel beteiligten Produzentenfamilien zu gewährleisten. Oft ermöglichen erst die zusätzlichen Einnahmen mittels Fairtrade Mindestpreis sowie Sozialprämie und Bio-Aufschlag und die Beratungsleistungen des Fairen Handels den ProduzentInnen, auf ökologischen Anbau umzustellen und die Zertifizierung mit einem Bio-Siegel zu finanzieren. "Viele ProduzentInnen in Entwicklungsländern können sich eine Umstellung auf Bio-Anbau nur schwer leisten. Für sie bedeutet diese einen großen Zeit- und Personalaufwand. Im Vergleich zum konventionellen Anbau sind auch die Erträge oft um bis zu 50 % geringer", so Fairtrade Geschäftsführer Georg Gruber. Sichere und langfristig berechenbare Handelsbeziehungen im Fairen Handel geben dem biologischen Anbau in Entwicklungsländern die nötige Sicherheit. "Das hilft den ProduzentInnen gleich zweifach: Sie liefern hochwertige Produkte, mit denen sie mehr verdienen - und sie schaffen sich selbst bessere, menschenwürdige Arbeitsbedingungen, indem sie auf Chemieeinsatz verzichten", so Gruber weiter.

Aufgrund der steigenden Nachfrage der österreichischen KonsumentInnen sind in den letzten Jahren zahlreiche Fairtrade Produkte hinzugekommen, die vor allem in Bioqualität angebaut werden, zuletzt die handgeschöpften Schokoladetafeln von Bioart. Sieben neue Schokolade-Kreationen mit dem Fairtrade-Siegel gibt es ab sofort österreichweit bei dm. Alle Sorten sind aus kontrolliert ökologischem Anbau.

Quelle: fairtrade

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