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Bauern starten eigene Milch-Marke : "A faire Milch"

"Nehmen jetzt Zukunft selbst in die Hand!"

19.07.2006

A faire Milch
Unter dem Namen "A faire Milch" stehen künftig bei den Handelsketten Spar und Zielpunkt neue Milchpackerl im Regal. Die unverwechselbar rot-weiss-rote Marke gehört den 6000 Mitgliedern des Vereins "Grünland- und Rinderbauern" kurz "IG-Milch".

Bekannt wurden die aufmüpfigen Bauern bisher durch erfolgreiche Protestaktionen gegen ruinöse Schleuderaktionen mit Billigmilch und gegen Irreführung bei der Lebensmittelkennzeichnung. "Wir wollen einen Mehrerlös erzielen, der auch beim Bauern ankommt!" gibt Projektleiter Ernst Halbmayr das Ziel vor. "Dazu wenden wir uns direkt an den Konsumenten".

Vom Endverkaufspreis von "A faire Milch" werden über ein Siegel "guat und fair" 10 Cent je verkaufter Packung an ein Treuhandkonto für die Milchbauern wandern. Von dort wird an jene Milcherzeuger, die mit der IG-Milch einen "Fairnessvertrag" schließen, ein Zuschlag gezahlt. Inhalt des Vertrages ist unter anderem der Verzicht auf Gentechnikfutter, Eindämmung der Überproduktion und Teilnahme an Marketingmaßnahmen. Klein- und Durchschnittsbetriebe sind bei der Verteilung besonders berücksichtigt. Der Konsument soll damit direkt in die Erhaltung von Kleinstruktur, Kulturlandschaft und Sozial- und Umweltstandards eingreifen können. Dazu IG-Milch Obmann Ewald Grünzweil: "Die Fairness endet aber nicht bei unserem Hoftor, es betrifft alle in der Wertschöpfungskette, vom Milchwagenfahrer bis zur Kassiererin und der Regalbetreuerin!" Auch der Ausbeutung von Berufskollegen anderer Länder durch Konzerne (Gentechnik) will man den Kampf ansagen.

Gestartet wird das Projekt "A faire Milch" mit der 1-Liter PackungESL-Milch ("länger frisch"). Garantiert wird eine "..in Österreich gemolkene und abgefüllte Milch". Neben den Ketten von Zielpunkt und Spar (Interspar, Eurospar) zeigen laut IG-Milch auch weitere bekannte Verteiler aus der Lebensmittel- und Gastronomiebranche großes Interesse. Auffällige Verpackung, klarer Österreichbezug und pfiffige Marketingaktivitäten engagierter Milchbauernfamilien sollen der Marke "A faire Milch" zum Erfolg verhelfen. Eine lebensgroße rot-weiss-rote Kuh, die auf den Namen "Faironika" hört, gilt bei den 6000 Milchbauern als Symbol für eine "Fairnünftige Zukunftsperspektive".

Quelle: IG Milch

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