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Die Getränkedose feiert ihren 70. Geburtstag

Zahlreiche Veränderungen prägten ihr Leben

20.05.2005

Bildquelle: Ball Europe
"Knack" und "Zisch": Diese typischen Geräusche lassen sofort die Assoziation zu einem kühlen Drink aufkommen und darauf schließen, dass es sich um die wichtigste Getränkeverpackung neben der Flasche handelt - die Getränkedose. Mit frischem, perlendem Inhalt gefüllt, extrem stabil und dabei federleicht, so zeigt sich die Dose an ihrem 70. Geburtstag. Gut gehalten hat sie sich, keine Frage. Doch dafür hat sie auch einiges getan: 1935 von einer amerikanischen Brauerei in Virginia erstmals als Bierdose auf den Markt gebracht, unterzog sich die Getränkedose einigen "Verjüngungskuren".

Ständige Forschung und Weiterentwicklung haben es ermöglicht, ein gleich bleibendes Füllvolumen bei immer weniger Materialeinsatz beizubehalten. Deswegen ist die Getränkedose heute schlanker und leichter denn je: Wog die 0,33 Liter-Dose in den 30er Jahren ca. 100 Gramm, sind es 2005 nur noch 21,4. Diese enorme Gewichtsreduzierung ist vor allem durch eine verringerte Wandstärke von heute nur noch 0,08 mm möglich, was der Dicke eines Haares entspricht. Bei dieser Top-Figur kann sich die Dose auch leisten, in die hippsten Gewänder zu schlüpfen: Dank neuester Technik hat ihre Bedruckung heute Fotoqualität.

Entwicklung im Lauf der Jahre: Moderne Getränkedosen bestehen aus zwei Teilen: einem zylindrischen Unterteil aus Weißblech mit aufgefalztem Deckel. Bis in die 70er Jahre war die Getränkedose dreiteilig und gelötet. Der erste Prototyp in Deutschland wurde 1936 vorgestellt - eine "Flaschendose" mit Kronkorken als Verschluss. Nach dem Krieg begann die flächendeckende Markteinführung der Getränkedose in zylindrischer Form. 1962 kam die erste Dose auf den Markt, die sich ohne spitzes Werkzeug - mit dem so genannten "Lift Tab" - öffnen ließ. Kurze Zeit später wurde das Ring-Pull-Öffnungssystem entwickelt, das erst 1989 von unserem heutigen "Stay-on-Tab-System" abgelöst wurde. Dabei wird ein durch eine Ritzlinie markierter Bereich des Deckels nicht mehr herausgerissen, sondern ins Doseninnere gedrückt.

Seit nunmehr 70 Jahren werden meist kohlensäurehaltige Getränke wie Bier, Mineralwasser und Erfrischungsgetränke in der einzigen licht- und luftdichten Verpackung abgefüllt. Sie sorgt dafür, dass der Inhalt gut geschützt ist und lange frisch bleibt. Weiterer Pluspunkt: Weißblechdosen lassen sich aufgrund ihrer magnetischen Eigenschaften gut von anderem Müll trennen und sind ohne Qualitätsverlust recycelbar.

Neueste Entwicklungen prophezeien der Getränkedose noch ein langes Leben: Eine schlankere Form und die "kommunizierende" Dose machen von sich reden. Bei ihr zeigen Farbveränderungen des Lackes an, ob der Inhalt bereits gut gekühlt ist. Jüngster Clou: Eine Wellness-Dose, in der empfindliche Inhaltsstoffe wie Vitamine separat aufbewahrt werden können. Die Getränkedose ist also noch lange nicht alt.

Quelle: Pleon

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