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Grillfleisch richtig kaufen , lagern und grillen

Erfreuliches Ergebnis bei Lebensmittelkontrollen der AKNÖ

28.06.2005

Rechtzeitig zur Grill-Hochsaison hat die AKNÖ-Konsumentenberatung gemeinsam mit dem Lebensmittelinspektorat das bei uns im Handel erhältliche Grill-Fleisch unter die Lupe genommen. Insgesamt wurden 31 Proben in Supermärkten und beim Fleischgroßhandel (Firma Anderl, Spar, Mondo, Merkur, Billa) auf Qualität und Frische getestet. Das Ziel: Den Konsumenten soll die Lebensmittelsicherheit bzw. der Qualitätsstandard bei Grillgut durch Kontrollen gewährleistet bzw. aufgezeigt werden. Die Lebensmitteluntersuchung wurde von der AGES Wien (Österreichischen Agentur für Gesundheit und Ernährung GMBH) in ganz Niederösterreich durchgeführt

Das erfreuliche Ergebnis: Nach dem ersten Untersuchungsdurchgang zeigt sich, dass 29 von 31 Proben in Ordnung und 2 Proben verdorben sind. 6 Proben von Faschiertem werden neben der Untersuchung auf "Genusstauglichkeit" auch noch auf das Vorhandensein von E.coli-Stämmen geprüft.

Neben den nicht-krankheitserregenden E.coli-Stämmen wurden in den letzten Jahrzehnten immer neue E.coli-Stämme beschrieben, die zum Teil potente Krankheitserreger sind und weltweit als eine der wichtigsten Ursachen von Darmerkrankungen mit Durchfällen gelten. Besondere Bedeutung haben die Enterohämorrhagischen Escherichia coli (EHEC) erlangt. EHEC-Infektionen können durch Lebensmittel tierischen Ursprungs ausgelöst werden. Vor allem rohe bzw. nicht durchgegarte Rindfleischprodukte und Rohmilch sowie daraus hergestellte Produkte (Rohmilchkäse) können mit EHEC kontaminiert sein. Durch Schmierinfektion kann der Keim auf andere Lebensmittel übertragen werden.

Für Landesrätin Christa Kranzl und AKNÖ-Direktor Helmut Guth ist dieses Ergebnis besonders erfreulich, weil es deutlich zeigt, dass ihn Niederösterreich Zustände, wie sie in anderen EU Staaten anzutreffen sind - z.B. die Umverpackung von Faschiertem - nicht vorherrschen. Im Vergleich zu Schwerpunktaktionen im letzten Jahr gab es bei Kontrollen zum Hygienestatus von rohem Fleisch bzw. Faschiertem heuer lediglich eine Strafverfügung. Präventive Maßnahmen sowie Informationsveranstaltungen der Lebensmittelinspektoren in den Betrieben haben dazu geführt, dass die Qualität in den Regalen diesen Standard aufweist.

Tipps für den Einkauf

  • Nicht nur der Preis und die Auswahl der Produkte machen ein Geschäft attraktiv. Achten Sie auch auf die Lagerungs- und Hygienebedingungen.

  • Schauen Sie auf das Ablaufdatum - Frisches Fleisch muss innerhalb von 3 Tagen, rohes Faschiertes am Verpackungstag verbraucht werden.

  • Beachten Sie die Lagertemperaturen im Geschäft und beim Heimtransport des Grillgutes.

  • Salmonellenanfällige Lebensmittel dürfen nicht mit anderen Lebensmitteln wie Obst, Käse oder Wurst in Verbindung kommen ( weder beim Anbieten im Geschäft noch im Einkaufskorb!)

  • Kaufen Sie am besten nur bratfertiges Geflügel ein.
  • Geflügel und Fleisch müssen so verpackt sein, dass keine Flüssigkeiten austreten können.


Tipps für die Lagerung

  • Leicht verderbliche Lebensmittel nach dem Einkauf UNVERZÜGLICH in den Kühlschrank legen (bei +2 Grad bis +6 Grad C vermehren sich Salmonellen kaum).

  • Tiefkühlen versetzt Salmonellen zwar in den "Winterschlaf", macht ihnen aber nicht den Garaus (das schafft nur die Hitze beim Garen).

  • Tiefkühlgut nie bei Zimmertemperatur, sondern immer in einem Gefäß, welches das Auftauwasser auffängt, im Kühlschrank auftauen.


Grilltipps

  • Gelangen Fett und Wasser auf die Glut, dann bildet sich Rauch, der das krebserregende Benzpyren enthält. Dieses legt sich auf das Grillgut und kann auch über die Atemwege in den Körper gelangen. Die schmackhafte Grillgutkruste enthält Benzpyrenmengen von 5,8 bis 8,0 Mikrogramm pro Kg Fleisch. Das entspricht dem Genuss von 166 Zigaretten.
  • Legen Sie daher stets eine Alufolie oder eine Grilltasse unter das Grillgut. Auf diese Weise vermeiden Sie den direkten Kontakt des Grillgutes mit dem Feuer.

  • Achten Sie stets darauf, dass das Grillgut gut "durch" ist, damit eventuell vorhandene Krankheitserreger abgetötet werden.

  • Verwenden Sie keine Holzschneidebretter - sie sind Brutstätte für Bakterien! Bitte nur Kunststoffschneidunterlagen verwenden!

  • Achtung beim Anzünden der Grillkohle! Verwenden Sie kein Benzin! Beschränken Sie sich ausschließlich auf handelsübliche Grillanzünder.
Quelle: AKNÖ

Weitere Tipps zum richtigen Grillen finden Sie auf der folgenden Seite ...

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