Herzlich Willkommen!
Schön, dass Sie die neue Webheimat besuchen!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Herkunftsbezeichnung bei Obst und Gemüse

AK-Test deckt teils falsche bzw. irreführende Angaben auf

Heimische Erdbeeren, die eigentlich aus Spanien kommen? "Immer wieder beschweren sich Konsumenten, dass Herkunftsangaben bei Obst und Gemüse falsch sind", sagt AK Konsumentenschützer Heinz Schöffl. Eine AK Stichprobenkontrolle zeigt: Karotten aus Bioanbau waren am Steckschild mit Herkunft Österreich, auf der Verpackung mit Herkunft Italien gekennzeichnet. Beschilderte ägyptische Kartoffeln waren tatsächlich aus Tunesien oder Italien. Konsumenten haben ein Recht auf richtige Kennzeichnung, weshalb die AK sorgfältigere Kontrollen der Betriebe aber auch wirksamere Prüfungen durch das Marktamt einfordert.

Bei inländischem und ausländischem Obst oder Gemüse müssen neben dem Preis auch die Bezeichnung des Herkunftslandes, die Sorte und die jeweilige Handelsklasse des Produktes angegeben werden. Werden Gemüse oder Obst in Supermärkten oder auf Märkten offen oder verpackt angeboten, sind diese Angaben jedenfalls auch auf ein Steckschild zu schreiben. "Leider sind auf den Märkten die handgeschriebenen Stecktafeln oft unleserlich", weiß Schöffl. In Supermärkten wiederum komme es immer wieder vor, dass die Steckschilder falsch zugeordnet seien.

Bei einer Stichprobenkontrolle der AK im Juni 2004 hat sich gezeigt, dass die Herkunftsangaben bei Obst und Gemüse in den Supermärkten oft nicht stimmen. In verschiedenen Merkur-Supermärkten wurden Karotten aus konventionellem und biologischem Anbau mit unterschiedlicher Herkunftskennzeichnung auf dem Etikett und dem Steckschild gefunden. So stand auf dem Steckschild, dass die Karotten aus biologischem Anbau aus Österreich stammen, auf dem Verpackungsetikett wurden sie als italienische Produkte vermarktet. Aber auch konventionelle Karotten waren auf dem Steckschild mit Herkunftsland Italien beschriftet, auf der Verpackung war aufgedruckt, dass sie von österreichischer Herkunft sind. Die AK Tester spürten auch falsch beschriftete Kartoffeln auf: Angegeben war auf dem Steckschild, dass die Kartoffeln aus Ägypten kommen, auf der Verpackung, dass sie aus Tunesien oder aus Italien sind.

Schöffl rät den Konsumenten bei Problemen mit Lebensmitteln, das zuständige Marktamt in ihrem Bezirk zu informieren.


Persönlicher Bereich:
 
 
Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...