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Honig-Produkte im Test : Qualität ist meist tadellos

Große Preisunterschiede bei den Produkten

15.12.2006

Rund 7.000 Tonnen Honig wanderten zuletzt pro Jahr über die heimischen Ladentische - Tendenz steigend. Vor allem im Winter hat die süße Köstlichkeit Hochsaison. Das Testmagazin "Konsument" hat 16 Blütenhonige - darunter heimische ebenso wie importierte - unter die Lupe genommen. Fazit: Die Qualität der Produkte ist großteils tadellos. Die Preisunterschiede sind jedoch enorm.

Selten ist das Ergebnis einer chemischen Untersuchung so eindeutig wie bei diesem Test: "Wer hierzulande Honig kauft, kann darauf vertrauen, dass dieQualität meist in Ordnungist", berichtet "Konsument"-Ernährungsexpertin Nina Siegenthaler. Die Tester fanden weder Rückstände von Antibiotika noch von Blei oder Cadmium. Auch der Wassergehalt war in Ordnung, Süßungsmittel wurden den Produkten keine hinzugefügt. Nur der Blütenhonig von "Bienen Fischer" wurde abgewertet, weil er das Zuckerabbauprodukt HMF (Hydroxymethylfurfural) enthält. Es ist zwar nicht gesundheitsschädlich, mindert aber die Qualität des Honigs.

Nicht ganz so klar ist das Ergebnis des Geschmackstests: Zwar schneidet keines der Produkte schlechter als "durchschnittlich" ab, eine Top-Note gab es bei der Verkostung aber nur für den späteren Testsieger "Echten Bienenhonig von Kärntner Bienenhof". Mit zehn Euro pro Kilogramm zählt dieser Honig auch zu den preisgünstigeren heimischen Produkten.

Was Naschkatzen für Honig ausgeben müssen, ist recht unterschiedlich. Trotz weiter Transportwege kommt Importware wesentlich billiger als heimischer Honig. Das billigste ausländische Erzeugnis kostet rund drei Euro, das teuerste kommt auf sieben Euro pro Kilogramm. Für ein heimisches Produkt muss man dagegen mindestens 7,60 Euro auslegen, für den teuersten Honig sind gar 15,60 Euro pro Kilogramm zu berappen. Bei der Geschmacksverkostung konnte dieses Produkt allerdings nicht überzeugen.

Aus welchem Land der Honig stammt, muss am Etikett ausgewiesen sein. Nicht zu verwechseln ist dabei der Herstellungsort mit dem Ursprungsland. Der Hinweis "hergestellt in Österreich" besagt lediglich, dass der Honig hier abgefüllt wurde. "Wer wissen will, woher der Honig stammt, liest besser die Angaben zum Ursprungsland", rät Siegenthaler. Bei den meisten Produkten im Test stimmte die Herkunftsangabe überein. Abweichungen gab es nur beim Blütenhonig von "Berg-Gold". "Mischung von Honig aus EG- und Nicht-EG-Ländern", hieß es am Etikett: Die Pollenanalyse ergab jedoch, dass der Honig ausschließlich aus Nicht-EG-Ländern stammt.

"Konsument"-Tipp: Temperaturen über 40 Grad Celsius zerstören empfindliche Enzyme und mindern das Aroma. Zum Kochen und Backen reicht deshalb Honig einfacherer Qualität.

Quelle: Konsument

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