Herzlich Willkommen!
Schön, dass Sie die neue Webheimat besuchen!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Hülsenfrüchte : Erbsen, Linsen und Co sind gesund

Keine Angst: Auch den gefürchteten Blähungen kann man vorbeugen

16.02.2006

Trockene Schale, wertvoller Kern: In der österreichischen Küche gehören Erbsen, Bohnen und Linsen zu den vernachlässigten Schätzen der Natur. Zu Unrecht gelten sie als schwer verdaulich und "Arme Leute Essen", denn in ihrer Hülse stecken wertvolle Inhaltsstoffe, bei figurschonend wenig Fett! Die Schale wirkt als natürliche "Konserve" und so bleiben die gesunden Inhaltsstoffe auch den ganzen Winter lang erhalten - eine Bereicherung für Küche und Körper!

Schon die Kelten kultivierten Bohnen und Linsen und nutzten sie als Grundnahrungsmittel. Kombiniert mit Getreide oder Mais versorgen die Hülsenfrüchte den Körper optimal mit Eiweiß und sind eine hervorragende Alternative zu Fleischgerichten.

Die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe können ihre Wirkung nur im gekochten Zustand voll entfalten: Hülsenfrüchte enthalten viel Eiweiß, Kohlenhydrate und Ballaststoffe, die lange sättigen. Thiamin (B1 – das "Nervenvitamin") und  Pyridoxin (B6 – wichtig für das Immunsystem) sind ebenso enthalten wie Mineralstoffe und gesundheitsfördernde bioaktive Pflanzeninhaltsstoffe. Diese wirken krebs- und bakterienhemmend, beeinflussen Cholesterin- und Blutzuckerspiegel positiv, unterstützen Immunsystem und Wohlbefinden. Der hohe Eisengehalt macht sie nicht nur für Vegetarier zum wertvollen Fleisch-Ersatz.

Die unliebsamen "Nebenwirkungen" der Hülsenfrüchte lassen sich leicht vermeiden. Wer Hülsenfrüchte regelmäßig in den Speiseplan einbaut und die Zubereitung etwas verändert, kann Blähungen gut vorbeugen. Mag. Maria Christine Schweighofer, Ernährungswissenschafterin bei "die umweltberatung" gibt Tipps: "Gewürze wie Ingwer, Kümmel, Fenchel, Koriander, Liebstöckel, Majoran, Thymian und Bohnenkraut, aber auch Pfeffer und Pfefferminze machen die Hülsenfrüchte bekömmlicher. Sind Sie Hülsenfrüchte nicht gewohnt, empfiehlt es sich, kleinere Portionen, dafür aber öfter zu essen, so 'trainieren' Sie den Darm. Wer besonders empfindlich ist, sollte das Einweichwasser wegschütten, weil sich darin die blähenden Kohlenhydrate lösen. Für alle anderen ist genau dieses Wasser sehr wertvoll, weil reich an Mineralien! Was Blähungen noch vorbeugt, ist gründliches Kauen, keine beengende Kleidung und wenig Stress."

Ihre Vielfalt erfreut auch den Gaumen: Wer Abwechslung in den Winter bringen will, sollte die breite Palette an Kichererbsen, Käfer-, Mungo-, Lima- oder Kidneybohnen, Riesen-, Teller- und Mittellinsen durchprobieren. Alles schmeckt ein bisschen anders, kleine Linsen sind wegen ihres hohen Schalenanteils besonders aromatisch.

Als Alternative zu Bohnen sind auch die Bohnenkeimlinge empfehlenswert: Sie sind reich an Vitaminen und Ballaststoffen, die Eiweiß- und Fettqualität ist noch höher. Mungobohnenkeime können auch roh genossen werden und schmecken knackig-nussig im Salat!

Quelle: die umweltberatung

Persönlicher Bereich:
 
 
Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...