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Gesundes Essen auch in Betriebskantine u. Gasthaus

Neues Kochbuch "Kochen mit Gemüse - Saisonal-Regional-Frisch"

06.04.2009

Knapp ein Viertel der österreichischen Bevölkerung, fast zwei Millionen Menschen, essen außerhalb zu Mittag - in fast 900 Kantinen, Werksküchen und Mensabetrieben oder einem von 17.000 Restaurants und Gaststätten. Das Thema ausgewogene Ernährung mit frischem Obst und Gemüse kommt dabei oft zu kurz, obwohl Gemüse wichtige Inhaltsstoffe, vor allem Vitamine und Ballaststoffe liefert und sehr energiearm ist.

Mindestens 400 Gramm Gemüse empfiehlt die Weltgesundheitsorganisation pro Tag. Die Realität sieht leider anders aus: Laut dem aktuellen Ernährungsbericht 2008 des Gesundheitsministeriums erreichen lediglich Frauen zwischen 18 und 65 Jahren im Durchschnitt die von der WHO empfohlene Menge - besonders gering ist die Aufnahme bei Kindern und Jugendlichen.

Der Fonds Gesundes Österreich hat sich dieser Problematik angenommen und ein neues Kochbuch speziell für Gemeinschaftsverpflegung und Gastronomie entwickelt - "Kochen mit Gemüse - Saisonal-Regional-Frisch". Auf 160 Seiten werden Speisen vorgestellt, die nicht nur gesund sind, sondern auch gut schmecken. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf heimischem, saisonalem Gemüse, das bei vielen Konsumenten völlig zu Unrecht mit Vorurteilen behaftet ist.

"Bei den Österreicherinnen und Österreichern steigt das Bewusstsein und Wissen über gesunde Ernährung kontinuierlich an, doch trotzdem ist die Zahl der Übergewichtigen sehr hoch. Hier müssen wir ansetzen und Impulse geben, um auch in der Gastronomie gesündere Angebote zu schaffen. Um derartige Maßnahmen zu forcieren, soll noch vor dem Sommer ein Nationaler Aktionsplan Ernährung (NAPE) erarbeitet werden", bekräftigt Gesundheitsminister und Präsident des Fonds Gesundes Österreich, Alois Stöger anlässlich der Präsentation des Kochbuches. Ziel von Gesundheitspolitik müsse es sein, so der Minister weiter, dass die gesunde Wahl die leichtere Wahl ist. Nicht nur das Lebensmittel- und Speisenangebot müsse systematisch verbessert werden, sondern auch Ernährungsbildung breit und auf mehreren Ebenen erfolgen. "Zu diesem Zweck ist das  Kochbuch für Betriebsküchen ein sinnvolles und nützliches Nachschlagewerk", ist Stöger überzeugt.

Der Ernährungsbericht 2008 zeigt eindeutig, dass die Österreicherinnen und Österreicher immer dicker werden. Bereits elf Prozent der Bevölkerung sind übergewichtig - die Menschen essen zu fett und zu salzig sowie zu viel Süßes und zu wenig Kohlenhydrate. Trotz der hohen Zahl an Übergewichtigen liegt die Zufuhr an Nahrungsenergie bei allen Bevölkerungsgruppen unterhalb der Referenzwerte. Vor allem Gemüse und Obst wird in zu geringen Mengen aufgenommen.

"Wir haben uns bei einer Umfrage angesehen, wie die Menschen in Österreich mit der Verpflegung außer Haus zufrieden sind und einige interessante Ergebnisse erhalten", erklärt Mag. Christoph Hörhan, Leiter des Fonds Gesundes Österreich. "Fast ein Drittel der Befragten (27 Prozent) sind mit dem Angebot an gesunden Mahlzeiten nicht zufrieden, 43 Prozent wollen, dass in Betriebskantinen und Gaststätten mehr frische Produkte wie Obst und Gemüse angeboten werden."Fast die Hälfte der Befragten (44 Prozent) fühlt sich nach dem Mittagessen "angefüllt und träge" oder "nicht besonders glücklich"."Hier setzt das neue Kochbuch an, das speziell für die Gemeinschaftsverpflegung entwickelt wurde. Wir hoffen, damit neue, gesunde Angebote zu initiieren, schließlich ist ausgewogene Ernährung der Schlüssel zu Gesundheit und Vitalität."

Besondere Herausforderung - gesunde Ernährung für unsere Kinder

120.000 Kinder werden Tag für Tag außer Haus in Schulkantinen oder Tagesheimen verköstigt. Laut Ernährungsbericht 2008 weisen bereits 19 Prozent der Schülerinnen und Schüler zwischen 6 und 15 Jahren ein zu hohes Körpergewicht auf, acht Prozent davon sind sogar adipös.

Schulerhalter und Gemeinschaftsverpflegung tragen hier eine besondere Verantwortung, geht es doch neben dem Genusswert der angebotenen Speisen vor allem um den Gesundheitswert. Die ernährungsphysiologische Optimierung des Essensangebotes wird gefordert, um Übergewicht schon in jungen Jahren zu bekämpfen.

Frisches Gemüse aus Österreich - saisonal schmeckts am besten

Gemüse schmeckt am besten wenn es in heimischen Gemüseanbauregionen wächst und damit schnellstmöglich und frisch auf den Tisch kommt. Bereits binnen weniger Stunden kann Gemüse mehr als 50 Prozent seines Vitamingehalts verlieren. Der Nahversorgung kommt hier eine besonders große Bedeutung zu - saisonale Gemüse- und Obstsorten schmecken nicht nur am besten sondern sind auch günstiger als ausländische Produkte. Das neue Kochbuch widmet sich ausführlich den unterschiedlichen Gemüsearten, sowie den Einkaufsmöglichkeiten, der Lagerung und Zubereitung. Die mehr als 70 Rezepte und zahlreichen Tipps sollen dazu beitragen, viel mehr Gemüse und gleichzeitig weniger tierische Lebensmittel in die Speisepläne der Gemeinschaftsverpflegung einzubauen.

Quelle: www.fgoe.org


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