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Kekse backen: Fertigteig und Backmischungen im Test

Große Preisunterschiede

04.12.2008

Vanillekipferl, Linzer Augen und Lebkuchen zählen zu den beliebtesten Naschereien rund um das Weihnachtsfest. Weniger beliebt ist dagegen für so manchen das Kekse backen in den eigenen vier Wänden. Wer dennoch nicht fertige Kekse im Supermarkt oder der Bäckerei kaufen möchte, der greift zum Fertigteig oder zu Backmischungen. Das Onlineportal "konsument.at" hat insgesamt 13 Teige für Vanillekipferl und Lebkuchen, darunter zwei Backmischungen, unter die Lupe genommen. Fazit: In der Handhabung sind sie meist gut, geschmacklich kommt mit den fertigen Keksen aber kaum Weihnachtsstimmung auf.

Insgesamt wurden 13 Teige, sieben für Lebkuchen und sechs für Vanillekipferl, in Supermärkten und Bäckereien eingekauft. Im Praxistest wurden unter anderem die Verständlichkeit und Lesbarkeit der Zubereitungsanleitung sowie die Umsetzbarkeit beurteilt. Fünfzig Prozent der Bewertung entfielen auf den Geschmackstest.

Bei der Herstellung waren einige Teige so klebrig, dass sie mühsam aus der Verpackung herausgekratzt werden mussten. Bei den Teigen der Bäckerei Felber und beim Lebkuchenteig von Interspar fehlte zudem die Gebrauchsanweisung. Damit eignen sie sich nicht für Backanfänger. Der Großteil der Teige schneidet hier aber noch gut ab. Ein anderes Bild zeigt sich bei der Verkostung der fertigen Backwaren: Nur ein Produkt, die Lebkuchen-Backmischung von Dr. Oetker, erhielt als einziges eine "gute" Bewertung, die Hälfte der Vanillekipferl fiel sogar durch.

Die Preise sind zum Teil geschmalzen: Für ein Kilo Vanillekipferlteig blättert man von 3,32 (Bella) bis zu 9,50 Euro (Felber) hin, für Lebkuchenteig von 2,49 (Bella) bis zu 7,67 Euro (Ströck). Der bei Felber eingekaufte Teig hatte darüber hinaus noch ein deutlich überschrittenes Ablaufdatum. Die abgelaufene Ware wurde aber zumindest freundlich und anstandslos umgetauscht.

Ob nun die Kekse im Eigenbau oder mit Fertigteig hergestellt werden - für die richtige Aufbewahrung rät "Konsument"-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck: "Kekse immer mindestens drei Tage ruhen lassen, damit sie ihr Aroma entfalten können. Kühl und luftdicht in einer Kunststoff- oder Metalldose aufbewahren. Legt man Apfelschalen oder eine Brotschnitte zum Lebkuchen, wird er schneller weicher. Die Beigaben sollten aber alle zwei Tage gewechselt werden."

Infos für Keksliebhaber gibt es ab sofort auf www.konsument.at.

Quelle: VKI

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