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Kochen : Männer kochen ungesünder als Frauen

Hier spricht die Rollenverteilung Klartext

13.09.2006

Das Wissen über gesunde und ausgewogene Ernährung ist allem Anschein nach vor allem Frauensache: Eine aktuelle Studie aus den USA fördert zutage, dass Väter nur wenig über die Zusammensetzung von Lebensmitteln wissen. Die Forscher um Alex McIntosh von der Texas A&M University in Houston führen dies darauf zurück, dass jahrzehntelange Ernährungsaufklärung bislang "offenbar eine wichtige Zielgruppe nicht erreicht" habe.

Die Wissenschafter um den Soziologen McIntosh haben 15 Monate lang die Essgewohnheiten von 300 Familien mit Kindern zwischen neun und elf bzw. zwischen 13 und 15 Jahren analysiert. Auch die Daten zur Berufstätigkeit der Mütter und Väter, deren Einkommen und die gemeinsam mit dem Kind verbrachte Zeit wurden erfasst. Dabei erwies sich die Figur des Kindes quasi als "Spiegel" der familiären Verhältnisse.

Männerrollen - Frauenrollen

McIntosh zufolge neigen Kinder, die viel Zeit mit ihren Vätern verbringen, eher zu Übergewicht als jene, die oft mit ihren Müttern zusammen sind. Die Erklärung der Wissenschafter: Da Männer aufgrund ihres höheren Körpermuskelanteils in der Regel mehr essen können, ohne dabei zuzunehmen, würden sie weniger auf ihre Ernährung achten als Frauen. Daher, so die Forscher, würden sie ihre Vorbildfunktion in Sachen gesunder Ernährung weniger gut erkennen und ausüben als Mütter.

Einfluss schwindet mit der Zeit

"Wir müssen Vätern mehr über Ernährung beibringen", folgert McIntosh. Dass die höhere Kompetenz der Mütter in Sachen Gesundheit und ausgewogenes Essverhalten auch daran liegen könnte, dass der Haushalt immer noch mehrheitlich von Frauen erledigt wird, erwähnen die Wissenschafter indes nicht.

Allerdings hat die Studie gezeigt, dass der elterliche Einfluss auf das Ernährungsverhalten der Kinder mit der Zeit schwindet. "Mit zunehmendem Alter werden die Heranwachsenden mehr und mehr von externen und kulturellen Faktoren beeinflusst", beschreibt der an der Studie beteiligte Wissenschafter George Davis.

Quelle: medicalnewstoday, nd

 

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