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Kochen im Single-Haushalt birgt auch Risiken

Gefahr einseitiger Ernährung steigt

Der Trend zu mehr Single-Haushalten bleibt nicht ohne Konsequenzen bei der Ernährung. So wie die klassische Familie (Vater, Mutter, Kinder) jahrzehntelang Regelmäßigkeit und Umfang von Kochen und Essen geprägt hat, entwickeln Single-Haushalte zum Teil völlig andere Essgewohnheiten.

Die österreichische Studie "Future Food", die die wichtigsten Trends zur Esskultur der Zukunft vorstellt, nennt mehrere Gründe. Zum einen basiert die klassische "gutbürgerliche" Küche auf einer bestimmten Küchenökonomie (Zubereitungsmengen, Vorratshaltung), die nicht ohne weiteres auf Alleinlebende übertragen werden kann. Darüber hinaus sorgt die zunehmde Flexibilität im Berufs- und im Privatleben dafür, dass regelmäßige Essenszeiten zu Hause vermehrt durch "Simultanessen" am Arbeitsplatz oder durch Mahlzeiten außer Haus ersetzt werden.

Die Lebensmittelindustrie hat auf diese veränderten Essgewohnheiten mit einer breiten Palette an Fertig- und Convenience-Produkten reagiert. Sie sind länger haltbar als frische Lebensmittel und häufig auch in kleinen Portionen erhältlich. Der Trend zum Küchen-Solisten hat aber auch andere Folgen: Da immer weniger die Wünsche anderer Haushaltsmitglieder berücksichtigt werden müssen, kann ganz auf die eigenen Geschmacksvorlieben abgestellt werden. Die ausschließliche Orientierung an eigenen Geschmacksvorlieben – im Klartext: das Reduzieren auf eigene Lieblingsspeisen – kann im Einzelfall aber zu weniger Nahrungsmittelvielfalt und damit zu einer einseitigen Ernährung führen. Dabei hat zwar die Frische der Zutaten für die meisten Singles noch eine gewisse Bedeutung, der subjektive Geschmack wird aber zunehmend das Maß aller Dinge.

Von den skizzierten Entwicklungen profitiert laut "Future Food" neben den Lebensmittelherstellern, deren Fertig- und Convenience-Produkte immer stärker gefragt sind, auch die Gastronomie. Sie springt dort ein, wo die Nachfrage nach gutbürgerlicher Küche nicht mehr in den eigenen vier Wänden gedeckt wird. Allein-Esser, so die Studie weiter, riskieren dabei noch eines: sie verlernen das Kochen.

Quelle: aid

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