Herzlich Willkommen!
Schön, dass Sie die neue Webheimat besuchen!
 
 
Schriftgröße:
12345
 
 

Der Kürbis

Kleine Warenkunde

Längst hat sich die nordamerikanische Tradition der Halloween-Feier einen Tag vor Allerheiligen auch bei uns etabliert. Auch wenn hierzulande die Kinder (noch) seltener von Haus zu Haus ziehen und "Süßes, sonst gibt's Saures" fordern. Doch im Mittelpunkt des Halloween-Festes steht der Kürbis. Die ersten Winterkürbisse werden ab September geerntet und haben weit mehr zu bieten als ausgehöhlt grinsend auf der Fensterbank zu stehen.

Mit schlanken 25 Kalorien je 100 Gramm ist das Fruchtfleisch ausgesprochen kalorienarm. Kürbisse sind reich an Kalium und haben gleichzeitig einen niedrigen Natriumgehalt. Dadurch wirken sie entwässernd und harntreibend. Neben dem hohen Gehalt an Carotinoiden, aus denen der Körper das die Sehkraft und die Haut stärkende Vitamin A aufbaut, ist noch die Kieselsäure zu erwähnen, die sich günstig auf Bindegewebe, Haut und Nägel auswirkt. Deshalb pflanzen auch bei uns immer mehr Bauern Kürbisse an; bis zu 700 Sorten sollen diesen Herbst geerntet werden. Der Kunde hat also die Qual der Wahl:

Der Gartenkürbis, auch Gelber Zentner genannt, bringt die größten Früchte hervor. Sein gelbes und etwas wässriges Fruchtfleisch schmeckt neutral und eignet sich für Konfitüren oder süß-saures Gemüse. Ein schmackhafter Speisekürbis ist der Hokkaido, dessen Fleisch meist dunkelorange ist und leicht nussig schmeckt. Er kann mitsamt Schale zubereitet werden z. B. als Suppe, Gratin, Salat oder Püree. Ein sehr empfehlenswerter Speisekürbis ist auch der Muskatkürbis. Er wird meist in Schnitzen angeboten und das leuchtend orange Fruchtfleisch schmeckt etwas nach Muskatnuss. Diese Kürbisart ist beliebt für Gemüsegerichte, Suppen, Salate, Süßspeisen zum Backen und für Konfitüre.

Beim Kauf von ganzen Kürbissen ist darauf zu achten, dass sie unbeschädigt sind. Nur unversehrte Früchte können bei Temperaturen zwischen 10 und 13 Grad Celsius überwintern. Reife Exemplare erkennt man übrigens sehr leicht an einem hohlen Ton beim Klopfen auf die Schale.

Die Verarbeitung von Kürbis ist unkompliziert: Der Kürbis wird gewaschen, halbiert, von den Kernen entfernt, in handliche Stücke geschnitten und geschält. Das Einfrieren ist auch kein Problem: Das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden, etwa zwei bis drei Minuten blanchieren und dann portionsweise einfrieren. Übrigens: Zierkürbisse sind nicht zum Verzehr geeignet. Sie enthalten den Bitterstoff Cucurbitacin, der Magenkrämpfe und Übelkeit verursacht.

Quelle: aid


Weitere Infos über die gesunde Wirkung von Kürbisfleisch, Kürbiskernen und Kürbisöl finden Sie im folgenden Artikel von Prof. Hademar Bankhofer ...


Persönlicher Bereich:
 
 
Hinweis zur Nutzung von Cookies: Diese Website nutzt Cookies zur Bereitstellung von personalisierten Inhalten, Anzeigen, Inhalten von sozialen Medien und zur Analyse des Benutzerverhaltens. Die mit Hilfe von Cookies gewonnenen Daten werden von uns selbst sowie von uns beauftragten Partnern in den Bereichen soziale Medien, Online-Werbung und Website-Analyse genutzt. Durch den Besuch unserer Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. ganzen Hinweis lesen...
Mehr erfahren...