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Lebensmittel-Großpackungen nicht immer billiger !

Bei Süßigkeiten, Käse und Getränken kann man draufzahlen

15.11.2006

Im Schnitt ist jede zehnteGroßpackung relativ teurer als die kleinere. Ein Arbeiterkammer-Test in vier Wiener Supermärkten bei 41 Produkten zeigt: Bis zu über einem Drittel mehr kosten kann die Großpackung im Verhältnis zum jeweiligen Produkt in einer kleinen Verpackung. Vor allem bei Süßem, Käse, Joghurt und Getränken können Verbraucher bei größeren Packungen draufzahlen. AK Konsumentenschützer Harald Glatz fordert "dass die Grundpreisauszeichnung in Geschäften deutlich geschrieben ist, um Konsumenten einen leichten Preisvergleich bei den unterschiedlichen Packungsgrößen zu ermöglichen."

"Konsumenten gehen davon aus, dass große Packungen verhältnismäßig günstiger sind als kleine, wenn man den Grundpreis der Packungen vergleicht", sagt Glatz, Aber, dass das nicht immer so ist, zeigt ein AK Test: Bis zu 40 Prozent teurer kann die Großpackung im Verhältnis zur kleineren Packung sein. So fanden die AK Tester Merci Schokolade von Storck (250 Gramm) bei Adeg um 2,69 Euro, die 675-Gramm-Packung um 9,99 Euro. Bei Interspar wurde das selbe Produkt in der 250-Gramm-Verpackung um 2,39 Euro verkauft, in der 400 Gramm-Packung um 5,09 Euro. "Das ist umgerechnet um ein Drittel mehr", rechnet Glatz vor.

"Positiv ist, dass es nicht mehr so viele Produkte mit äußerst unterschiedlichen Packungsgrößen gibt", sagt Glatz. Teurere Großpackungen gibt es vor allem bei Süßigkeiten wie Schokolade, Getränken, Joghurt und Käse.

Glatz empfiehlt: "Achten Sie bei jedem Produkt mit verschiedenen Packungsgrößen auf den Grundpreis, also den Preis pro Liter oder Kilogramm, und schauen Sie, welche Packungsgröße billiger kommt." Der Grundpreis sollte am Regalschild im Supermarkt rechts unten angeschrieben sein. "Leider zeigte sich bei der Erhebung, dass die Grundpreisauszeichnung teilweisesehr schlampig ist, schlecht zum Lesen oder gar nicht vorhanden", kritisiert der AK Konsumentenschützer.

Quelle: AK Wien

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