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Marktstände im Test der AK

Angaben zur Herkunft der Produkte oft nicht vorhanden

24.08.2005

Frische, saftige Kirschen direkt vom Bauern? Ein aktueller AK Test von 20 Straßenverkaufsständen für Obst und Gemüse in der Umgebung von Wien zeigt: Hauptsächlich verkauften gewerbliche Wiederverkäufer inländische, aber häufig auch ausländische Produkte. Bei Qualität und Preisauszeichnung schnitt fast ein Drittel durchschnittlich bis nicht zufriedenstellend ab. Auch die Angaben über Anbieter und Herkunft der Produkte lässt zu wünschen übrig: Bei jedem fünften Standler gab's Unklarheiten über Name und Adresse, bei der Hälfte fehlte die schriftliche Herkunftsangabe zu den Produkten. "Für Konsumenten ist eine umfassende Kennzeichnung nötig, damit er weiß, mit wem er es zu tun hat und woher die Ware ist", sagt AK Konsumentenschützer Harald Glatz. Die AK fordert daher deutlich sichtbare Angaben zu Anbieter und Herkunft der Produkte und mehr Kontrollen.

Die Untersuchung wurde im Juni von der Lebensmittelversuchsanstalt im Auftrag der AK durchgeführt. Beurteilt wurden Produkte (Qualität, Frische, Preisauszeichnung) und Marktstand (Sauberkeit, Eichung der Waagen). Für einen optimalen Zustand wurden 100 Punkte vergeben, für Mängel wurden Punkte abgezogen.

Bei der Beurteilung von Produkt, Qualität und Preisauszeichnung waren vier Anbieter durchschnittlich (20 Prozent) und zwei (10 Prozent) nicht zufriedenstellend. Drei (15 Prozent) hatten leichte Mängel. Mehr als die Hälfte der Verkaufsstände (11) erhielt ein Sehr gut. Meist haperte es hier bei den Preisangaben.

Bei der Beurteilung des Marktstandes waren jeweils zwei (10 Prozent) Betriebe durchschnittlich und unterdurchschnittlich und drei (15 Prozent) nicht zufriedenstellend. 13 (65 Prozent) bekamen ein Sehr gut. Bemängelt wurden hauptsächlich Unsauberkeit und nicht ordnungsgemäß geeichte Waagen.

Von den 20 Straßenstandlern waren 18 gewerbliche Wiederverkäufer und nur zwei Direktvermarkter. Bei jedem fünften Stand fehlten aber die Angaben zu Name und Adresse oder waren unvollständig. Angaben über die Herkunft der Produkte waren besonders problematisch: Bei zehn Anbietern gab es keine schriftlichen Produktherkunftsangaben, bei den anderen zehn waren zumindest auf einem Etikett oder Aushang Herkunftsangaben zu finden. "Den Konsumenten sollte es möglichst leicht gemacht werden, daher wären deutliche Angaben direkt beim Produkt nötig", sagt Glatz.

"Ein Vergleich bei den Preisen ergab, dass Straßenstandler teilweise teurer sind als Märkte oder Geschäfte", so Glatz. Kirschen z.B. kosteten an Staßenverkaufsständen zwischen fünf und elf Euro, im Handel zwischen vier und sechs Euro pro Kilogramm.

Die Produkte wurden auch auf Pestizide untersucht. Das Ergebnis zeigt: Ein Viertel der untersuchten Proben (11 Erdbeeren-, 9 Kirschenproben) enthielten nachweisbare Pestizidrückstände. Grenzwerte wurden aber nicht überschritten.

Quelle: AK Wien

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