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Mediterrane Ernährung gegen metabolisches Syndrom

Besser als jahrelange Medikamenten-Einnahme

Treten Bluthochdruck, Übergewicht, hohe Blutfettwerte und hoher Blutzucker gleichzeitig auf, sprechen Experten vom metabolischen Syndrom. Mit einer ausgewogenen Ernährung kann diesem vorgebeugt werden.

Allein in den USA wird die Zahl der Patienten mit Übergewicht, hohen Blutfetten, hohem Blutdruck und Blutzucker bis 2010 um 25 Millionen steigen. Laut aktuellen Schätzungen sind in Deutschland, Spanien, Italien, Frankreich, Großbritannien, USA und Japan zirka 115 Millionen Menschen von diesem "tödlichen Quartett" betroffen. Seit kurzem ist in der Fachwelt statistisch gesichert, dass die mediterrane Ernährung die Häufigkeit des metabolischen Syndroms um zirka 20 Prozent reduziert und damit etwas schafft, was bisher keinem Medikament gelungen ist.

Die ATTICA-Studie eines griechischen Wissenschaftlerteams bescheinigt den Anwendern der mediterranen Ernährung ein erheblich geringeres Auftreten des metabolischen Syndroms. Eine weitere griechische Studie kommt sogar auf ein um 51 Prozent reduziertes Risiko. Durch die Diät verbessern sich - ansonsten medikamentös therapiebedürftige - Blutwerte erheblich, vor allem die Anzeichen von Entzündungsreaktionen im Blut (zum Beispiel weiße Blutkörperchen, Fibrinogen, Interleukine). In der Konsequenz bedeutet dies: Lieber frühzeitig und lebenslang mediterrane Ernährung zu praktizieren als eine lebenslange medikamentöse Therapie zu riskieren.

Mediterranes Essen und Trinken ist jedoch mehr als der Gebrauch von Olivenöl. Der nachweisbar positive Einfluss mediterraner Küche auf das Risiko für koronare Herzerkrankungen ist nur dann möglich, wenn viele Faktoren dieser Ernährungsform berücksichtigt werden. Diese sind:
  • mindestens zwei Portionen Gemüse täglich

  • mindestens vier Portionen Obst täglich

  • hauptsächlicher Einsatz von Olivenöl

  • vier bis fünf Portionen Kartoffeln pro Woche

  • vier bis fünf mal wöchentlich Seefisch

  • mehr als vier mal wöchentlich Oliven, Mandeln und Nüsse

  • ein bis drei Portionen Geflügelfleisch wöchentlich

  • nur ein bis drei mal Eier und Süßes pro Woche

  • vier bis fünf mal pro Monat rotes Fleisch und Fleischprodukte

  • viele einfach ungesättigte Fette und täglich ein bis zwei Gläser Wein zum Essen.
Darüber hinaus werden im Rahmen der gesunden Ernährung Vollkornprodukte und fettarme Milchprodukte empfohlen.

Quelle: TÜV SÜD



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