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Nachhaltige Wochen 2004

Gemeinsame Initiative des Handels für nachhaltige Produkte

Vom 15. September bis 15. Oktober 2004 finden in Österreich erstmals die "Nachhaltigen Wochen" statt. Lebensmittelhandel, Drogerien und Baumärkte haben sich gemeinsam bereit erklärt, gezielt auf umweltschonende, regional erzeugte und fair gehandelte Produkte in ihrer Eigenwerbung hin zu weisen. Statt Preisdumping und hartem Konkurrenzkampf, stehen gemeinsame Anliegen, wie fairer Handel, regionales Wirtschaften, Bioprodukte, Ressourcen einsparen und Bewusstseinsbildung im Vordergrund.

Nachhaltig handeln heißt, die Lebens- und Wirtschaftsweise so zu gestalten, dass die Bedürfnisse der heute lebenden Generation erfüllt werden, ohne dass dabei die der nachfolgenden Generationen eingeschränkt werden. Das bedeutet Natur- und Klimaschutz, soziale Anliegen wie Bildung, Arbeit, Grundrechte und Einkommen sichern und dauerhaften wirtschaftlichen Erfolg fördern.

Erstmals konnten die österreichischen Handelsketten für eine gemeinsame Aktion gewonnen werden. Rewe (Billa, Merkur und Bipa), Spar, Zielpunkt, ADEG, ZEV/Nah & Frisch, OBI, dm, Lagerhaus, Hagebau/ÖBAU sowie etliche selbständige Kaufleute greifen Themen wie Bio, fairer Handel, regionale Vermarktung, Bauen und Wohnen oder Mehrweg auf und setzen diese in ihrer Eigenwerbung um. "Vom 15. September bis 15. Oktober wollen wir das öffentliche und wirtschaftliche Interesse wecken und Bewusstsein schaffen. Denn wer Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft kauft, schützt uns und unsere Umwelt. KonsumentInnen, die auf regionale heimische Qualität im Einkaufskorb setzen, sorgen für weniger Verkehrsbelastung, sichern Arbeitsplätze und so die Wirtschaftskraft in den ländlichen Regionen", erklärt Bundesminister Josef Pröll.

Das Lebensministerium hat gemeinsam mit den beteiligten Handelsketten die Wort-Bild-Marke "Das bringt's. Nachhaltig." entwickelt, die ausschließlich im Zeitraum der "Nachhaltigen Wochen" als "Eye-Catcher" in der Werbung eingesetzt wird. Bestehende Öko-Zeichen werden dadurch weder ersetzt noch kontrolliert. Die Kennzeichnung erfolgt nicht auf den einzelnen Produkten sondern auf sämtlichen Werbemitteln, Plakaten und Regalen in den einzelnen Filialen. KonsumentInnen werden auf Produkte aufmerksam gemacht, die sich auf dem nachhaltigen Weg befinden und sonst oftmals in der Fülle des Produktangebots übersehen werden. Dazu gehören z.B. Lebensmittel aus biologischer Landwirtschaft, aus regionaler Vermarktung oder aus fairem Handel, aber auch Mehrwegprodukte sowie Produkte, die umweltschonend erzeugt wurden bzw. helfen Energie zu sparen.

Fairer Handel sorgt beispielsweise für die Einhaltung internationaler Arbeitsrechte und agiert gegen Kinderarbeit. Ziel der "Nachhaltigen Wochen 2004" ist es daher, die KonsumentInnen zu informieren und das Interesse für fair gehandelten Kaffee, Obst und andere Produkte zu wecken. Im Biobereich übernimmt Österreich europaweit bereits die Pionierrolle, das Potential ist jedoch noch längst nicht ausgeschöpft.

Gesundes Wohnen oder Ressourcen sparen im Haushalt sind Themen, die ebenfalls laufend ins Bewusstsein gerufen werden müssen. Mehrwegflaschen beispielsweise können bis zu 40 Mal befüllt werden. Mehrwegsysteme reduzieren wachsende Müllberge, sparen Energie und Rohstoffe bei der Herstellung und sichern Arbeitsplätze. Immer öfter werden auch Öko-Baustoffe oder Anstriche verwendet. Diese sind meist aus nachwachsenden Hölzern, Nutzpflanzen oder Mineralien gewonnen und somit umweltverträglich, energiesparend hergestellt und lassen sich teilweise sogar verwerten. Außerdem kann beim Kauf energiesparender Produkte nicht nur wertvolle Energie sondern langfristig auch Geld gespart werden.

"Die Entscheidung liegt letztlich beim Konsumenten, daher ist es wichtig, Bewusstsein für Nachhaltigkeit zu schaffen und zukunftsweisende Produkte zu stärken. Durch den Kauf von Produkten aus ländlichen Regionen etwa werden LKW-Transportwege verkürzt, Arbeitsplätze in der Verarbeitung gesichert und somit die Wirtschaftskraft der ländlichen Regionen gestärkt", betont Wirtschaftskammerpräsident Christoph Leitl.

Quelle: Lebensministerium


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