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Nährwertrechner im Konsument-Test

Schwächen bei Bedienungsanleitungen und österreichischen Lebensmittelbezeichnungen

27.03.2008


Ob Kalorien, Broteinheiten, Cholesteringehalt oder Ballaststoffe: Nährwertrechner versprechen, genauestens über die Zusammensetzung von Lebensmitteln Auskunft zu geben und so die Kontrolle über die Nahrungsaufnahme zu erhöhen. Inwieweit dieses Versprechen auch zuverlässig eingelöst wird, hat "Konsument" untersucht. Da das Angebot der am Markt erhältlichen Geräte noch schmal ist, wurden drei Produkte auf ihre Stärken und Schwächen geprüft. Neben einer teilweise unpraktischen Handhabung und komplizierten Bedienungsanleitung ist allen Geräten eines gemein: der Mangel an österreichischen Lebensmittelbezeichnungen.

Beim Test wurde besonders auf die Verständlichkeit der Bedienungsanleitung, die Handhabung der Geräte und die Praxistauglichkeit geachtet. Alle drei getesteten Produkte, die zwischen 70 und 100 Euro kosten, verfügen über eine gewisse Anzahl eingespeicherter Daten. Die Bandbreite reicht dabei von rund 1.000 bis 4.500 Lebensmittel. In Verbindung mit der Eingabe der Portionsgröße kann man so ermitteln, welche Mengen an bestimmten Nährstoffen man zu sich nimmt und bei Handlungsbedarf die Ernährung entsprechend ändern.

Vollständig überzeugen konnte keiner der untersuchten Rechner, vor allem die komplizierte Bedienungsanleitung, die schwierige Eingabe der Lebensmittel und ein schwer zu lesendes Display machte den Laientestern - je nach Gerät - zu schaffen. Übergreifend bemängelten sie den weitgehenden Verzicht auf österreichische Lebensmittelbezeichnungen. So findet sich beispielsweise statt der Semmel das Brötchen in der Eingabeliste.

Positiv fiel auf, dass alle Geräte die Nährwerte der jeweiligen Lebensmittel vergleichsweise genau berechnen. "Konsument"-Ernährungsexpertin Birgit Beck gibt aber zu bedenken: "Die Angaben solcher Rechner sind trotzdem immer nur ein Näherungswert. Selbst Äpfel unterscheiden sich voneinander. Dennoch machen Nährwertrechner für Personen, die abnehmen oder sich bewusster ernähren möchten - und natürlich auch für Diabetiker - durchaus Sinn." Denn: Nährwertrechner können helfen, das Bewusstsein für das, was man isst, zu schärfen und - wie eine deutsche Studie zeigt - es auch langfristig zu erhalten.

Ausführliche Testergebnisse zu den Nährwertrechnern sind in der April-Ausgabe des "Konsument" und im Internet unter www.konsument.at
erhältlich.

Quelle: VKI

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