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VKI-Test : Geschnittenes Obst im Supermarkt

Sehr empfindlich und anfällig für raschen Verderb

24.06.2008

Frisches Obst, mundgerecht geschnitten und portionsweise verpackt, ist eine leichte und gesunde Alternative zu einem üppig belegten Sandwich oder einer deftig-süßen Topfenkolatsche. Doch es ist auch sehr empfindlich und anfällig für raschen Verderb. Für seine Juli-Ausgabe hat das Testmagazin "Konsument" verpacktes Obst bei Billa, Merkur, Interspar und Spar eingekauft und untersucht, ob es am Ende der Mindesthaltbarkeit noch frisch und hygienisch einwandfrei ist. Unappetitliches Fazit: Ein Viertel der Proben war bereits verdorben, zwei Obst-Snacks waren mit Fäkalkeimen verunreinigt. Und: Die Preise haben sich gewaschen.

Rein äußerlich - bei Aussehen, Geruch und Geschmack - gab es bei sämtlichen Proben am Ende der Mindesthaltbarkeit nichts zu beanstanden. Doch darauf ist nicht unbedingt Verlass, wie das Ergebnis der Laboruntersuchung zeigt: "Dimmidisi Fruchtmix" von Spar bzw. Interspar und der Melonenmix von Interspar waren bereits stark verkeimt und verdorben. Zum Obstteller von Spar und zum Melonen-Mix von Chef Menü gesellten sich Fäkalkeime.

Bis auf drei Proben war der Vitamin-C-Gehalt der Obst-Snacks in Ordnung. Weniger erfreulich sind die viel zu hohen Lagertemperaturen im Geschäft: Nur 3 der 12 Produkte wurden optimal gelagert.

Convenience hat ihren Preis: Die getesteten Proben kosten hochgerechnet bis zu 19,90 Euro pro Kilo (Obstteller von Spar). Am günstigsten, im Vergleich zu ungeschnittenen Äpfeln aber immer noch teuer, kommt der Apfel-Snack von Chef Menü mit 6,60 Euro pro Kilo. Ärgerlich: Bei einigen Produkten entpuppte sich das auf der Packung angegebene Nettogewicht als Bruttogewicht. Konsumenten zahlen damit Obstpreise für die Verpackung.

"Geschnittenes Obst nur dort kaufen, wo die Kühltheke sauber wirkt und ausreichend kühlt. Denn die Temperaturen in den Kühlregalen sind meist zu hoch", rät "Konsument"-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck. Und: "Die Obst-Snacks kühl nachhause transportieren und so rasch wie möglich aufbrauchen."

Die detaillierten Testergebnisse erhalten Leser ab 26. Juni im Juli-"Konsument" 2008 und ab sofort auf www.konsument.at.

Quelle: VKI

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