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Olivenöl

Schmackhaft und sehr gesund

"Leicht, pikant", "fruchtig, weich, sanft" oder "rustikal, deftig" - hinter diesen Geschmacksbeschreibungen verbirgt sich keine Weinverkostung sondern eine Olivenöl-Degustation. Die Zeitschrift "Der Feinschmecker" stellte kürzlich ihren Olivenöl-Guide 2004 vor, für den über tausend Produkte verkostet und bewertet wurden.

"Seinen ungemein geschmacklich vielfältigen Charakter verdankt das Olivenöl den zahlreichen Sorten in sehr unterschiedlichen Anbaugebieten", erklärte Kersten Wedekamp vom Feinschmecker. Weltweit stehen die Griechen mit einem Olivenölverbrauch von 20 Litern pro Kopf und Jahr an der Spitze. Im Vergleich dazu ist der Pro-Kopf-Verbrauch z.B. in Deutschland mit 0,8 Litern noch sehr gering. Doch inzwischen greift man auch in deutschsprachigen Ländern häufiger zum Olivenöl, gerade im Sommer sind Gerichte aus der mediterranen Küche besonders beliebt.

Olivenöl ist aufgrund seiner Natürlichkeit ein sehr gesundes und bekömmliches Nahrungsmittel. Durch den hohen Anteil von bis zu 80 % einfach ungesättigten Fettsäuren wird das schädliche LDL-Cholesterin an den Innenwänden der Gefäße abgebaut und das wichtige HDL-Cholesterin begünstigt. Neben hochwertigen Mineralstoffen enthält Olivenöl auch viel Vitamin A und E, was ua. für eine gesunde Haut, Haare und Zähne wichtig ist.

Mehrere hundert Sorten, vor allem aus Italien, Spanien und Griechenland, sind am Markt erhältlich. Bei der Wahl helfen das Etikett und eine Geschmacksprobe. Denn im Prinzip ist es wie beim Wein: Sorte, Boden und Klima bestimmen die Qualität und den typischen Geschmack. Die Kommission der Europäischen Union hat die Qualitätsnormen für Olivenöle exakt definiert und verbindlich festgelegt. Nur einwandfreie Produkte gehören in die höchste Güteklasse "nativ extra". Olivenöl der 2. Güteklasse wird als "natives Olivenöl" deklariert, Olivenöl der 3. Güteklasse darf sich nur schlicht "Olivenöl" nennen. Die Einhaltung der sensorischen Kriterien kann nach EU-Recht nur ein anerkanntes Gremium, ein so genanntes Panel, überprüfen.

Verbraucher sollten beim Einkauf darauf achten, woher das Olivenöl stammt. Nur wenn der Hersteller auf dem Etikett genannt sei, könne der Verbraucher sicher von einem Qualitätsprodukt ausgehen, rät Olivenöl-Experte Dr. Horst Schäfer-Schuchardt. Stünde auf dem Etikett lediglich "Abgefüllt in Italien", müsse kein italienisches Öl in der Flasche sein. Die EU hat für Olivenanbaugebiete eine geschützte Ursprungsbezeichnung vergeben. Zu erkennen sind diese Olivenöle an einer fortlaufenden Nummer auf dem Etikett zusätzlich zur Angabe "Produziert und abgefüllt in ... (Name der Region)".

Quelle: aid


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