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Ostereier

Tipps zu Einkauf , Haltbarkeit und gesundheitlicher Aspekt der Eier

Bildquelle: die umweltberatung
Das Ei hat rund um Ostern Hochsaison. Einige Millionen gefärbte Exemplare werden von den Österreichern dieser Tage gekauft und verspeist. Zahlreiche Bräuche wie z.B. das Eierpecken sorgen für gute Laune an den Feiertagen.

Beim Einkauf der Eier ist es wichtig, auf deren Herkunft zu achten, denn leider werden auch rund um Ostern massenweise Eier aus Käfighaltung auf den Markt gebracht. Die Haltung in Käfigen bedeutet für die Hennen lebenslanges Leiden. Die Hühner haben keinen Platz zum Gehen und Flattern und erleiden bei vergeblichen Fluchtversuchen schwerste Verletzungen. Kannibalismus, Federpicken, Geschwüre und Knochenbrüche sind an der Tagesordnung. Zusätzlich leiden die Tiere unter Legenot, weil kein Nest für artgemäße Eiablage vorhanden ist, und die Hühner krampfhaft Eier zurückhalten.

Gemäß der EU-Kennzeichnungspflicht muss jedes Ei einen Stempel tragen, der Auskunft über die Haltung der Legehennen gibt. Auch auf der Verpackung muss die Haltungsform angegeben sein. Wichtig ist die erste Ziffer, denn sie informiert über die Haltungsbedingungen: 0 = Eier aus ökologischer Haltung, 1 = Freilandhaltung, 2 = Bodenhaltung, 3 = Käfighaltung. Wer ein Herz für Tiere hat, sollte daher Eier mit der Zahl 3 meiden.

Sind viele Eier ungesund ?

Das Ei wird oft als "Cholesterinbombe" bezeichnet, seine wertvollen Inhaltsstoffe bleiben dabei meist unerwähnt: "Ein Ei deckt 15 Prozent des täglichen Gesamteiweißbedarfs. Es liefert eine Menge Mineralstoffe wie zum Beispiel Kalzium, Kalium, Magnesium und Phosphor, aber auch Spurenelemente wie Zink, Jod, Fluor und Kupfer", weiß die Dipl. Diätassistentin und Ernährungsberaterin Karin Fischer vom LKH Rohrbach. Darüber hinaus ist das Ei ein wertvoller Vitaminspender und liefert alle lebensnotwendigen, mehrfach ungesättigten Fettsäuren. "Kurzum: Im Ei steckt alles, was der Körper braucht."

Unter den hohen Temperaturen beim Kochen leiden nur die sensiblen B-Vitamine (die Verluste liegen bei diesen um 9-15%), alle anderen Vitamine bleiben im Ei trotz Kochen erhalten. Bei gebratenen Eiern sind die Vitaminverluste übrigens weit höher als bei gekochten. Hervorzuheben ist die bedeutende Rolle von Eiern bei der Versorgung mit Vitamin D und Folsäure, jene zwei Vitamine, die laut Österreichischem Ernährungsbericht 2003 praktisch in allen Altersgruppen deutlich zu kurz kommen.

Was nun die leidige Sache mit dem Cholesterin anbelangt, so hält Ernährungsexpertin Fischer Eier für "die falschen Hauptverdächtigen": Tatsache sei zwar, dass mit dem Verzehr eines Stücks bereits drei Viertel der empfohlenen täglichen Cholesterinaufnahme gedeckt sind. Für den Cholesterinspiegel des Menschen seien aber auch die gesamte Zufuhr an Fett und dessen Zusammensetzung von Bedeutung. "Natürlich raten wir Menschen mit einem hohen Cholesterinspiegel zur Zurückhaltung beim Eierkonsum. Viel wichtiger ist aber, bei tierischen Fetten wie fetten Käse-, Wurst- und Fleischsorten, aber auch bei Schlagobers oder Sauerrahm zu sparen." Anstelle von Schmalz oder Butter sollten nach Möglichkeit pflanzliche Öle für die Speisenzubereitung verwendet werden.

Zu den Feiertagen können also ruhigen Gewissens ein bis zwei Eier täglich konsumiert werden - am besten im Austausch zu fetten Wurst- und Käsesorten, damit der Cholesterinspiegel nicht zu stark ansteigt. Wer dennoch etwas über die Stränge schlägt, sollte sich nicht ärgern, sondern die Zeit danach nutzen, um die kleinen Sünden wieder auszugleichen. "Viel Obst, Gemüse, Vollkornprodukte und eine fettarme Zubereitung der Speisen, kombiniert mit etwas Bewegung an der frischen Luft, machen die üppigen Schlemmereien der Festtage wieder wett", so Fischer.

Lagerung und Haltbarkeit der Eier

Das Ei ist von Natur aus mit einem mechanischen (Kalkhülle) und antimikrobiellen Schutz ausgestattet: Proteine im Eiklar hemmen die Vermehrung von Mikroorganismen und wirken antiviral. Erreger, die durch die poröse Schale evt. ins Innere des Eies gelangen, können sich somit nicht vermehren oder werden abgetötet. Deshalb sind Eier auch ungekühlt bis zu 2 Wochen lagerbar. Danach lässt der Schutz von Tag zu Tag nach und die Salmonellengefahr steigt. Damit sich der Dotter in der Mitte des Eies befindet lagert man die Eier am besten mit der Spitze nach unten.

Selbst gefärbte und mit Fett polierte Ostereier bleiben etwa 1 Woche im Kühlschrank frisch, gefärbte Eier aus dem Lebensmittelhandel sind mit Baumwachs überzogen und bleiben bis zu 7 Wochen essbar.

Quellen: VEÖ, Netdoktor.at


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