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Pilze sammeln : Pro Person und Tag sind 2 Kilo erlaubt

Land Kärnten startet "Aktion scharf" gegen gewerbsmäßige Pilzdiebe

16.06.2005

Die Pilzsaison ist eröffnet - ab sofort darf man in den Wäldern wieder Pilze sammeln. Der Kärntner Naturschutzreferent LHStv. Martin Strutz nahm dies zum Anlass, auf die "Pilzeverordnung", die das Sammeln genau regelt, aufmerksam zu machen. Das Schwammerlklauben ist in Kärnten demnach täglich in der Zeit von 7.00 bis 18.00 Uhr erlaubt.Pro Person darf maximal eine Gesamtmenge von zwei Kilo am Tag für den Eigenverbrauch mitgenommen werden. Allerdings halten sich nicht alle Pilzfreunde an die Vorgaben. Probleme gebe es vor allem mit Touristen aus Italien und Slowenien, die teilweise deutlich mehr als die erlaubten zwei Kilo pro Person und Tag sammeln würden. So sind laut Exekutive beispielsweise bei einer Kontrolle schon bis zu 120 Kilogramm Pilze in einem Klein-LKW gefunden worden.

"Ich glaube, dass die Inhalte der Pilzeverordnung nicht ausreichend bekannt sind. Um dem wirksam zu begegnen, haben wir eine 'Pilz-Schutz-Aktion' initiiert, über die wir Einheimische, aber auch Gäste aus dem Ausland entsprechend informieren und aufklären wollen", so der Naturschutzreferent. Weiters betonte Strutz die Wichtigkeit, das Bewusstsein hervorzurufen, dass Pilzverordnungen kein Schikane sind, sondern den natürlichen Lebensraum schützen. Er halte nichts von Kriminalisierung und Abstrafung, sondern wolle lediglich auf den Schaden für Wald und Natur aufmerksam machen.

Vier Schwerpunkte sieht die von Strutz initiierte Pilzschutz-Aufklärungskampagne vor: So wurde ein Informationsfolder erstellt, der Pilzsammlern fundiertes Wissen verständlich und übersichtlich - in drei Sprachen (Deutsch, Slowenisch und Italienisch) - näher bringen soll und an die Schwammerlsucher appelliert, sich im Interesse der Natur an die Beschränkung zu halten. Weiters sollen Exekutive und Bergwacht ihre Kontrollen schwerpunktmäßig verstärken - nicht zuletzt in den am schwersten betroffenen Gebieten. Im Sommer wird die Kampagne mit einer Plakataktion an den Grenzübergängen verstärkt und der Informationsfolder soll über Tourismusbüros, Hotels und Campingplätze verteilt werden und somit eine breite Streuung gewährleisten. Schwammerlsuchern, die dann immer noch gegen die Pilzeverordnung verstoßen, droht wie bisher eine Geldstrafe von bis zu 3.000 Euro.

Achtung: Die Tageszeiten und erlaubten Sammelmengen pro Person und Tag können von Bundesland zu Bundesland leicht variieren. Am Besten Sie erkundigen sich bei einer örtlichen Polizeidienststelle, Forstdienststelle, der Bergwacht oder im Tourismusbüro, welche Bestimmungen für die Region gelten.

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