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Räucherlachs im Konsument-Test

Deftiger Gaumenschmaus

23.11.2007

Ob mit einigen Spritzern Zitronensaft oder üppigem Oberskren kredenzt, delikat ist Räucherlauchs allemal - wenn auch sehr fetthaltig. Doch gerade die hohe Zahl an mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren lässt die Kalorien wieder in tröstlicherem Licht erscheinen. Das Verbrauchermagazin "Konsument" hat 16 in Supermärkten erhältliche Produkte unter anderem in punkto Geruch und Keimgehalt untersucht. Die Ergebnisse waren großteils in Ordnung. Wenig delikat jedoch: Eine Probe von "The Macallan Räucherlachs" wies Fäkalkeime auf und der Bio-Lachs von "bio-verde" war als einziger im Test am letzten Tag der Mindesthaltbarkeitsfrist bereits verdorben.

Räucherlachs ist aufgrund der mehrfach ungesättigten Omega-3-Fettsäuren, der zahlreichen B-Vitamine sowie des Vitamin-D- und Jodgehaltes aus gesundheitlicher Sicht eine durchaus empfehlenswerte Delikatesse. Vorausgesetzt natürlich, dass er nicht mit Keimen belastet ist. Wie der aktuelle "Konsument"-Test zeigt, waren sieben von 16 Proben diesbezüglich einwandfrei. Der Rest wurde aber trotz teilweise erhöhter Keimzahl nicht als gesundheitsschädlich bewertet. Der Bio-Lachs von "bio-verde" war am letzten Tag der Mindesthaltbarkeitsfrist eindeutig verdorben. "Konsument"-Ernährungswissenschafterin Birgit Beck rät daher grundsätzlich: "Räucherlachs möglichst frisch kaufen und nicht bis zum Ende der Haltbarkeitsfrist aufbewahren. Riecht der Fisch tranig oder säuerlich, hat er gar angetrocknete oder glasige Ränder, dann ist er zum Essen nicht mehr geeignet."

Erfreulich ist, dass der aktuelle "Konsument"-Test besser als noch im Jahr 2000 ausfiel. Krankheitserregende Listerien, die vor allem für Schwangere, Kinder und Menschen mit geschwächter Immunabwehr eine Gefahr darstellen können, wurden dieses Mal nicht gefunden. Dennoch sollten zum Beispiel Schwangere sicherheitshalber zu gegartem Fisch greifen. Dazu kommt, dass Fischfett potentiell schadstoffbelastet ist, da sich Umweltschadstoffe, die im Meer gelandet sind, im Fisch anreichern. Mädchen unter 16 Jahren sowie schwangere und stillende Frauen sollten daher pro Woche nur ein bis zwei Portionen fettreichen Fisch verspeisen.

Thema Nachhaltigkeit: Die in Österreich im Handel erhältlichen Lachse sind meist Zuchtlachse. Lediglich drei Proben im Test stammen vom Wildlachs, von dem wiederum zwei mit dem blauen Gütezeichen des Marine Stewardship (MSC) ausgezeichnet sind. Diese Organisation setzt sich weltweit für die langfristige Sicherung von Fischbeständen und eine gesunde Meeresumwelt ein. Zudem gibt es auch Zuchtfisch aus biologischer Aquakultur.

Mehr zum Thema Räucherlachs gibt es im Dezember-"Konsument" 2007 und auf der Onlineplattform www.konsument.at.

Quelle: VKI

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