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Bald beginnt die Spargelzeit - Tipps für den Einkauf

Spargel ist sehr empflindlich und verliert schnell an Frische.

12.03.2009

Spargel - bald beginnt wieder seine Saison. Kaum ein anderes Gemüse erfreut sich einer größeren Beliebtheit als die weißen Stangen. Jedes Jahr fiebern wir dem ersten Spargelstich ungeduldig entgegen. Begehrt ist das "Königsgemüse" übrigens schon seit Tausenden von Jahren. Bereits um 3.000 v. Chr. ist der Anbau im Reich der Pharaonen belegt. In Mitteleuropa sollen die ersten Spargelpflanzen dagegen erst um das Jahr 1550 angebaut worden sein.

Die Spargelernte beginnt hierzulande etwa Mitte April und endet am 24. Juni, dem Johannistag. Traditionell beenden die Bauern an diesem Tag die Ernte, damit die Pflanzen genug Zeit haben, sich zu regenerieren. Aber Spargel ist bereits wesentlich früher im Handel erhältlich. Das ist dann allerdings Importware meist aus Marokko, Griechenland oder Spanien.

Wer nicht warten kann und schon vor der heimischen Ernte zum König der Gemüse greift, kann eine große Enttäuschung erleben. Spargel ist nämlich nicht nur saisonal begrenzt zu haben, sondern auch extrem empfindlich. Sobald die Stangen gestochen sind, verlieren sie stündlich mehr an Frische, Aroma, Zartheit und Geschmack. Ernährungswissenschaftler Harald Seitz hat einige Tipps für den Einkauf:

"Frischer Spargel ist leicht glänzend und der Kopf ist immer fest geschlossen. Die Stangen lassen sich zudem gut mit dem Fingernagel einritzen und sollten beim Gegeneinanderreiben deutlich quietschen." Das entscheidende sind aber die Schnittstellen. "Sie müssen feucht und saftig sein. Wenn die Spargelstangen verpackt und die Enden nicht erkennbar sind, ist das generell erst einmal ein schlechtes Zeichen", so Seitz weiter. Wirklich frischen Spargel bekommt man entweder beim Erzeuger, auf Wochenmärkten oder an einem der zahlreichen mobilen Verkaufsstände an verkehrsgünstigen Stellen.

Und noch ein weiterer Tipp für alle Spargelfans: Die Schalen und Endstücke sollte man nicht wegwerfen. "Mit dem Spargelwasser kann man die Reste, die sonst im Müll landen, auskochen und wunderbar als Fond für Saucen und Suppen verwenden", empfiehlt Seitz. Übrigens, falls einmal die Augen beim Spargelkauf größer waren als der Hunger, kann man den geschälten, nicht gekochten Spargel problemlos für sechs bis acht Monate einfrieren. Das verkürzt auch die Zeit bis zur nächsten Spargelsaison.

Quelle: aid

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