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Spinat ist gesund - nicht nur am Gründonnerstag

Es grünt so grün

Ob Spinach, Épinard oder Spinaci: Spinat ist auf der ganzen Welt bekannt und beliebt. Traditionell wird er in der Karwoche gegessen - und da besonders am Gründonnerstag. Doch er besitzt so viele wertvolle Inhaltsstoffe, dass er öfters am Speisezettel stehen sollte.

Gründonnerstag kommt nicht von "grün"
Dabei hat der Gründonnerstag im Grunde genommen gar nichts mit "grün" zu tun, wie der bekannte Geistliche Pater August Paterno erklärt: "Dieses grün kommt von einem alten mittelhochdeutschen Wort namens greinen, das so viel wie weinen bedeutet und verweist auf den Tag als Jesus am Ölberg weinte."                        

Trotzdem kommen am 4. Tag der Karwoche vornehmlich "grüne" Gemüsesorten auf den Tisch: Kohl, Lauch, Kräutersuppe und natürlich Spinat, der "schon immer als Fastenspeise galt", so Pater Paterno. Und bis heute hat sich das nicht geändert. Rund sieben Prozent der Spinat-Jahresverkaufsmenge gehen allein in der Karwoche über den Ladentisch. "Das sind rund viermal so viel wie in einer "normalen" Woche. Man kann sagen, dass nahezu jede österreichische Familie in der Karwoche Spinat isst", sagt Dr. Rainer Herrmann, von Eskima-Iglo.

Anti-Stress und Anti-Aging
Eine überaus gesunde Tradition, die wir hier pflegen, sagt die Wiener Ernährungswissenschafterin Mag. Sabine Bisovsky: "In nur 100 Gramm Spinat stecken nämlich bereits je ein Drittel der täglich empfohlenen Mengen an Eisen und dem Vitamin Folsäure, das lebensnotwendig für Zellerneuerung und -aufbau ist."

Dazu enthält Spinat Magnesium, das positiv auf Erregungsvorgänge der Nerven wirkt, und ihm den Ruf eines Anti-Stress-Gemüses eingetragen hat. Provitamin A und Kalzium ergänzen die lange Nährstoffliste. Doch das ist noch lange nicht alles, was das grüne Blattgemüse drauf hat.

Mag. Bisovsky: "Seine sekundären Pflanzenstoffe helfen uns, die Alterungsprozesse ein wenig zu bremsen. Die Vitamine tragen dazu bei, wichtige Stoffwechselvorgänge anzukurbeln, und seine geringe Kalorienmenge hilft natürlich auch in Hinblick auf die kommende Badesaison. Man könnte Spinat also auch nutzen, um ein paar überschüssige Pfunde loszuwerden."

Kalorien-arm und Eisen-reich
Das Spurenelement Eisen - im Körper für Sauerstoffversorgung und Blutbildung wichtig - glaubte man früher, sei im Spinat geradezu in Unmengen vorhanden. "Das stimmt so nicht ganz. Vor vielen Jahren hat man sich bei der Angabe der Eisenmenge um eine Kommastelle geirrt, trotzdem ist Spinat das eisenreichste Gemüse. Deswegen liefert gerade dieses schmackhafte Blattgemüse im Rahmen einer fleischarmen oder fleischlosen Ernährungsweise einen wesentlichen Beitrag zur Eisenversorgung", so Bisovsky.

Übrigens klappt die Aufnahme von Eisen im Körper aus Spinat noch um einiges besser, wenn man die Beilagen sorgfältig auswählt. Mag. Bisovsky: "Das Eisen kann noch besser genützt werden, wenn man Vitamin C-hältige Lebensmittel wie beispielsweise Erdäpfel dazu isst, oder indem man ein Glas Orangensaft zum Essen trinkt."

Wenn man Spinat jedoch nur am Gründonnerstag isst, wird das der Gesundheit nicht wirklich nützen. "Es lohnt sich, Spinat regelmäßig in seinen Speiseplan einzubauen, abwechselnd mit anderen Gemüsesorten. Das heißt auch ab und zu Fisolen, Kohlsprossen, andere grüne aber auch rote und gelbe Gemüsesorten genießen, um seinen Alltag ein wenig nährstoffreicher und kalorienärmer zu gestalten," empfiehlt die Ernährungsexpertin.

Quelle: gesundesleben.at

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