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Süße Fertiggerichte im Konsument-Test

Testsieger am preiswertesten, Ungenauigkeiten bei den Nährwertangaben

27.04.2007

Fertiggerichte liegen bekanntermaßen bereits seit Längerem im Trend. Besonders dann, wenn es schnell gehen muss, sind Gerichte aus dem Kühlregal beliebt - gleich, ob nun süß oder pikant. Für Liebhaber süßer Fertiggerichte hat "Konsument" nun aus dem ständig wachsenden Angebot 17 Produkte ausgewählt und deren Zusammensetzung, Zubereitung und Geschmack getestet. Dabei gerieten Mohnnudeln, Milchrahmstrudel und Kaiserschmarrn ins Visier bzw. auf den Teller der Tester. Fazit der Prüfer: großteils "gute" Ergebnisse. Kein Produkt schnitt schlechter als "durchschnittlich" ab. Drei Gerichte erhielten ein "sehr gut".

Im Rahmen des Tests wurden sowohl Tiefkühlprodukte als auch einfach gekühlte Produkte geprüft. Entscheidendes Kriterium bei der Auswahl der Produkte - also Mohnnudeln, Milchrahmstrudel und Kaiserschmarrn - war, dass sie in der Mikrowelle erhitzt werden können. Hintergrund: Die Produkte sollten so auch für die einfache und rasche Zubereitung in der Mittagspause geeignet sein. Als Testsieger bei den tiefgekühlten Produkten kristallisierten sich dabei die Mohnnudeln von "Süsser Teller" heraus, die mit 0,79 Euro pro Portion zugleich auch das preiswerteste Gericht dieser Kategorie darstellen. Dasselbe gilt bei den gekühlten Produkten für die Mohnnudeln mit Apfelmus von "Gourmet Küche" (1,99 Euro/Portion). "Sehr gut" schnitt auch der Milchrahmstrudel von "Chef Menü" ab (2,49 Euro).

Trotz grundsätzlich einfacher Zubereitung ergaben sich zwischen gekühlten und tiefgekühlten Fertiggerichten durchaus Unterschiede. So war der Aufwand für tiefgekühlte Produkte grundsätzlich höher: Mussten doch bei etlichen Tiefkühlgerichten zusätzliche Zutaten wie Butter, Zucker oder Milch beschafft werden. Zwetschkenröster, Powidl oder Apfelmus sind bei tiefgekühlten Packungen ohnehin nicht enthalten. Die Zubereitung für gekühlte Produkte ist auch insofern leichter, da diese laut Herstellerangaben theoretisch auch gleich mitsamt der Plastikpackung in der Mikrowelle erhitzt werden können. Dennoch rät "Konsument"-Ernährungsexpertin Nina Siegenthaler von dieser Praxis ab: "Es ist nicht vollkommen auszuschließen, dass beim Erhitzen Verpackungsmaterial in die Speisen gerät. Daher sollte man Fertiggerichte sicherheitshalber auf einem Porzellanteller oder in einer hitzefesten Glasschale erwärmen."

Doch auch im Fett- und Zuckergehalt ergaben sich Unterschiede: So erzielten tiefgekühlte Produkte meist höhere Werte als gekühlte Gerichte und lieferten daher auch mehr Kalorien. Der tiefgekühlte Milchrahmstrudel von "Eismann" lag zudem über den angegebenen Werten. Auf der anderen Seite war der Kaloriengehalt bei vier gekühlten Produkten niedriger als auf der Packung ausgewiesen: so der Kaiserschmarrn und die Mohnnudeln von "Chef Menü" und der Kaiserschmarrn von "Gourmet Küche" und "Happy Snack".

Die aktuelle "Konsument"-Ausgabe (5/2007) informiert im Detail über alle Testergebnisse. Diese sind darüber hinaus auch auf der Konsument-Webseite zu erfahren.

Quelle: VKI

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