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Test : Toastschinken enthält viel Wasser

"Konsument"-Test zeigt: Toastschinken ist keine Geschmackssensation und hat oft verfälschte Inhaltsangaben.

20.1.2006

Das Testmagazin "Konsument" hat für seine aktuelle Februar-Ausgabe Toastschinken von zwölf Wurstproduzenten unter die Lupe genommen. Fazit: Ein Viertel aller Produkte war verfälscht. Und: Die meisten Produkte schmeckten nur mittelmäßig.

Wer im Supermarkt oder beim Fleischer zu Toastschinken greift, kauft vorwiegend Wasser: Nur ein Viertel des Schinkens besteht tatsächlich aus Fleischstücken, der Rest ist eine Mischung aus Wasser, Pökelsalz und Phosphat. Gemäß Lebensmittelcodex ist das auch in Ordnung, solange das Verhältnis von Wasser zu Eiweiß stimmt.

Der "Konsument"-Test ergab jedoch: Ein Viertel aller untersuchten Produkte übersteigt den vorgegebenen Grenzwert. "Damit sind diese Produkte gemäß Lebensmittelcodex nicht nur verfälscht, sondern Konsumenten erhalten vor allem Wasser zum Schinkenpreis", kritisiert Birgit Beck, "Konsument"-Ernährungswissenschafterin. Egal ob zu viel Wasser oder nicht, ob frisch aufgeschnitten oder vorverpackt - die meisten Produkte im Test schmeckten nur mittelmäßig.

Wesentliche Hygienemängel stellten die Tester nur bei zwei Produkten fest, alle anderen untersuchten Toastschinken - auch die an den Bedientheken offen angebotenen - waren hygienisch einwandfrei.

Toastschinken zählt zu den mageren Wurstsorten. Trotzdem gibt es zwischen den einzelnen Produkten immer noch beträchtliche Unterschiede beim Fettgehalt - die magersten Schinken im Test liefern nicht einmal halb so viel Fett wie der deftigste.

Einheitlich gestaltet sich der Preis beim Toastschinken: Rund 85 Cent pro hundert Gramm müssen Konsumenten für vorverpackte Produkte bezahlen. Wer frisch aufgeschnittene Ware an der Theke kauft, zahlt bei Preisen zwischen 1,10 und 1,70 Euro pro hundert Gramm auch das Aufschneiden, Abwiegen und neuerliche Verpacken mit.

"Konsument"-Tipp: Toastschinken zählt zu den heiklen Wurstprodukten. Schinken, der im eigenen Saft schwimmt, daher besser im Regal liegen lassen. Offene Ware sollte weder angetrocknet noch schmierig oder gräulich statt rosa sein und schon gar nicht säuerlich riechen - alles Anzeichen für Verderb.

Mehr zum Toastschinken-Test sowie Wissenswertes rund ums Thema Schinken erfahren Leser in der morgen erscheinenden "Konsument"-Februar-Ausgabe.

Zur Webseite von "Konsument"...

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