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Trockenfrüchte : Ganzjährig ein Genuss

Schrumpelige Fitmacher

Manche kennen sie vielleicht nur als Beiwerk im Müsli, dabei sind Trockenfrüchte vielseitig verwendbar und auch pur ein Genuss. Aus der ursprünglichen Verlegenheitslösung, Ernteüberschüsse durch Flüssigkeitsentzug vor dem Verderben zu schützen und so gleichzeitig Vorräte für Notzeiten anzulegen, ist heute die gängige Praxis der Trocknung von Frischobst geworden.

Der Entzug von Wasser unterbindet nicht nur die Vermehrung von Bakterien, sondern führt auch zu einer Konzentration der Nährstoffe. Diese betrifft vor allem den Kohlenhydratanteil, der überwiegend aus Fruchtzucker besteht und je nach Frucht auf 50 bis 70 Prozent ansteigen kann. Deshalb sollte man beim Verzehr Maß halten und hinterher gründlich die Zähne putzen.

Daneben werden in den Früchten aber auch wertvolle Mineralien wie Kalium, Calcium, Phosphor und Eisen konzentriert. Das macht sie zu wahren Fitmachern, denen sogar Heilwirkungen nachgesagt werden. So haben sich getrocknete Heidelbeeren und Aprikosen bei Durchfall bewährt, während Pflaumen, Datteln, Feigen und Birnen darmregulierend und leicht abführend wirken. Der enorme Basenüberschuss von Aprikosen und Feigen hilft, im Stoffwechsel anfallende Säuren zu neutralisieren und auszuscheiden.

Hochwertige Qualität ist nur aus einwandfreier Rohware zu gewinnen. Empfehlenswert sind Früchte aus kontrolliert biologischem Anbau, da diese weder schadstoffbelastet noch chemisch behandelt (z. B. geschwefelt) sind. Außerdem sollte die Ware auf jeder Stufe der Verarbeitung und auch vor dem Verzehr sorgfältig auf Verderb durch Schimmel oder Vorratsschädlinge geprüft werden. Bei weißlichem Belag, der sich besonders auf Feigen und Datteln bilden kann, handelt es sich in der Regel nicht um Schimmelbefall, sondern um auskristallisierten Zucker, der sich leicht entfernen lässt.

Lagern sollte man Trockenfrüchte dunkel, kühl, trocken und staubgeschützt, am besten in gut verschließbaren Gläsern. Sie eignen sich nicht nur als Zutat in Süßspeisen, Kuchen oder Backwaren, sondern ebenso für Fleisch- und Gemüsegerichte sowie Salate.

Quelle: aid

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