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Vegetarische Schmankerln aus der heimischen Küche

Fleischlose Köstlichkeiten aus verschiedenen Regionen


17.12.2014

Dass die Österreichische Küche nicht nur deftige Speisen hervorgebracht hat sondern auch Vegetarier kulinarisch aus dem Vollen schöpfen können, zeigen ein paar Beispiele fleischloser Köstlichkeiten aus den heimischen Bundesländern.

So genießt man etwa in der Steiermark den würzigen Steirerkäs nicht nur auf der sommerlichen Brettljause sondern auch in seiner winterlichen Variante - der Suppe. Er ist der heimliche Kulinarikstar der Region rund um Spielberg in der Steiermark. Die Suppe verdankt ihr herzhaftes Aroma den wertvollen Zutaten wie Zwiebeln, Butter, Obers, Kümmel und Petersilie. Mit frisch gerösteten Brotwürfeln garniert schmeckt diese Spezialität gleich noch besser und bietet sich als wärmender Imbiss an kalten Wintertagen an.

Die Dorffeste im Tiroler Zillertal sind bekannt für gemütliche Stimmung und regionale Spezialitäten. Eine Köstlichkeit darf auf keiner Feier fehlen: die Zillertaler Krapfen. Die Leibspeise der Zillertaler spendet Energie und erfreut den Gaumen. Für die Krapfen stellen die Wirte aus Roggenmehl, lauwarmem Wasser und Salz einen Teig her, rollen ihn dünn aus und stechen Kreisformen aus. Anschließend füllen sie die Kreise mit einer Masse aus Kartoffeln, Schnittlauch und charaktervollem Zillertaler Graukäse und formen sie zu feinen Taschen. In Butter gebacken kommen die kreisrunden Spezialitäten auf den Tisch.

Wenn der Duft frischen Scheiterhaufens aus dem Ofen strömt, fühlt sich so mancher Ötztaler in Kindheitstage zurück versetzt. Denn die süße Köstlichkeit gilt als Traditionsrezept, das an Großmutters Kochkünste erinnert. Wie das Holz auf einem Scheiterhaufen werden für die Zubereitung altbackene Semmeln abwechselnd mit Äpfeln in eine Form geschlichtet und mit einer Mischung aus Zucker, Eiern, Milch, Rosinen und Zitronenschalen übergossen. Im Anschluss bäckt der Auflauf etwa eine halbe Stunde im Backrohr, bevor er mit Puderzucker bestreut auf den Tisch kommt.

Im Ländle avancierte der Riebel - ursprünglich als "Gericht der armen Leute" bezeichnet - zu einem begehrten Klassiker der Vorarlberger Küche. Riebel wird traditionell aus hellem Vorarlberger Maisgrieß, einem Milch-Wasser-Gemisch, Salz und Butter zubereitet. Die Masse wird am Abend vermengt, über Nacht kalt gestellt und tags darauf mit einem flachen Kochlöffel in der Pfanne geröstet und zerstoßen. Danach gilt es, die Masse mit den Händen zu feinen Krümeln zu zerreiben - dieser Bewegung verdanken die Riebel ihren Namen. Die fertige Spezialität wird mal mit Zucker, mal mit Apfelmus oder Kompott genossen - aber auch deftige Interpretationen mit Käse sind erlaubt. In Form von Riebel ist Milch über viele Tage haltbar, weshalb das Gericht auf den hoch gelegenen Almen seit Generationen beliebt ist.

Auf einer Fläche von insgesamt 200 Hektar reift im niederösterreichischen Waldviertel der Graumohn, dessen feine Aromen in Mehlspeisen wie Zelten, Knödeln oder Strudel zur Geltung kommen. Bei einer süßen Mohnjause und bei einem Mohnmenü erlebt man diese Spezialität von ihrer süßen, aber auch pikanten Seite. Interessierte können sich auf dem Mohnlehrpfad im Mohndorf Armschlag über den Anbau und die Verarbeitung des "grauen Golds" informieren. Der Mohnstrudel-Wanderweg zeigt auf Schaufeldern und in den Bauerngärten die verschiedenen Sorten - vom gelb- und weißblühenden Alpenmohn bis hin zum orientalischen Mohn mit weißen und dunkelvioletten Blüten.

 
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