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Wasser als Durstlöscher viel besser als zuckerhältige Limonaden

Ein täglicher Liter Limonade kostet rund 435 Euro im Jahr.


29.07.2013

Eisgekühlte Limonade als Durstlöscher? Nein, denn mit 36 Stück Zucker pro Liter fällt Limonade ja beinahe unter Nascherei! Das sind rund 400 Kalorien, die aus dem Geschäft nach Hause geschleppt werden. Dabei gibt es doch Leitungswasser, das nicht nach Hause getragen werden muss. Es hat null Kalorien und kann stets frisch und kühl gezapft werden. Obendrein ist es nicht verpackt und wird nicht im Transporter durch die Lande geschaukelt.

Täglicher Konsum von gezuckerten Getränken ist ungesund, weil damit dem Körper unbemerkt Kalorien zugeführt werden und außerdem die Gefahr steigt, an Diabetes mellitus Typ 2 zu erkranken. "Aus gesundheitlicher und ökologischer Sicht ist Leitungswasser das beste Sommergetränk. Außerdem kommt es unglaublich günstig", sagt Ernährungswissenschafterin Mag. Gabriele Homolka.

Ein täglicher Liter Limonade aus der 1-Liter-Flasche kostet rund 435 Euro im Jahr. Werden kleine Getränkeverpackungen unterwegs gekauft, sind die Kosten noch viel höher. Ein Liter Leitungswasser täglich ist dagegen unschlagbar günstig.

Soll eine Geschmacksnote dabei sein, ist ausgekühlter Kräuter- oder Früchtetee ein guter Durstlöscher. Auch frische Minze und eine Scheibe Biozitrone im Wasserkrug geben dem Wasser ein herrlich erfrischendes Aroma. Ökologisch und finanziell am günstigsten ist es, Wasser, Tee oder Saft für unterwegs in wiederverwendbare Flaschen zu füllen, anstatt Getränke in kleinen Einwegverpackungen zu kaufen.
 
Wer Fruchtsaft trinken möchte, greift am besten zu Getränken, bei denen "100 % Saft" auf der Verpackung ausgewiesen ist. "Fruchtsaftgetränke" sind weniger zu empfehlen, da für diese Getränke nur ein Mindestfruchtanteil von 6 bis 30 Prozent vorgeschrieben ist - hier sorgen Zucker und Aromen für mehr Geschmack. Verdünnung mit Leitungswasser ist für alle Säfte zu empfehlen, um die Kalorienzufuhr durch Trinken zu senken.
 
Getränke in Aludosen sind keinesfalls zu empfehlen. Denn das aluminiumhältige Bauxit wird unter fragwürdigen ökologischen und sozialen Bedingungen abgebaut. Aluminium wird daraus mit hohem Energieverbrauch gewonnen, und es fällt giftiger Rotschlamm an, der in Auffangbecken lagert. Bricht der Damm eines solchen Auffangbeckens, kommt es zu einer ökologischen und menschlichen Katastrophe wie 2010 in Ungarn.
 
Auf der Webseite www.umweltberatung.at gibt es die Infoblätter "Fruchtsaft, Wellnessdrink & Co" und "Getränkeverpackungen auf dem Prüfstand" kostenlos zum Download.

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