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Hochstaplersyndrom : Was ist das ?

Ursachen für die spezielle Form von Minderwertigkeitsgefühl

12.12.2008

Fast jeder zweite Erwachsene leidet irgendwann einmal am so genannten Hochstaplersyndrom - einer speziellen Form von Minderwertigkeitsgefühl. Das berichtet das G+J-Frauenmagazin emotion (Ausgabe 1/2009). Betroffene haben das Gefühl, überschätzt zu werden und den eigenen Erfolg nicht verdient zu haben. Sogar Stars wie Michelle Pfeiffer und Kate Winslet haben sich dazu bekannt. In bestimmten Berufen ist das Syndrom besonders stark verbreitet. Dazu gehören Tätigkeiten wie Ärzte und Wissenschaftler, bei denen es wichtig ist, souverän und intelligent zu erscheinen.

Psychologen sind den Ursachen des Hochstaplergefühls auf den Grund gegangen. "Bestimmte Familienstrukturen fördern das Gefühl, ein Schwindler zu sein", weiß Manfred Kets de Vries, Psychoanalytiker und Professor an der französischen Hochschule Insead, der sich seit Jahren mit dem Phänomen befasst.

Zwei Konstellationen scheinen typisch zu sein: Entweder halten die Eltern ihr Kind in allen Bereichen - Intelligenz, Persönlichkeit, Sportlichkeit - fälschlicherweise für überdurchschnittlich begabt und erzählen gern von seinen außergewöhnlichen Talenten. Die Lobpreisungen der Eltern stehen dann im Gegensatz zum eigenen Erleben. In der anderen Variante wird das Kind von den Eltern nicht über-, sondern unterschätzt. Bei Frauen kann zusätzlich das traditionelle Rollenmodell zu Selbstzweifeln beitragen: Wer als kleines Mädchen lernt, dass Frauen für bestimmte Berufe nicht geeignet sind oder dass ihre Hauptaufgabe in der Mutterschaft liegt, wird es schwerer haben, berufliche Erfolge zu genießen.

Das Gefühl, ein Blender zu sein, ist nicht leicht zu überwinden. Eltern sollten sowohl eine Über- als auch eine Unterforderung ihrer Kinder vermeiden und ihnen eine möglichst realistische Einschätzung ihrer Leistungsfähigkeit vermitteln.

Quelle: news aktuell

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