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Mini-Warnwesten und Reflektoren für Kinder

Beim Einkauf der Winterkleidung zu hellen Farben greifen

02.10.2009


Wer "auffällt" und gesehen wird, ist im Straßenverkehr sicherer unterwegs. "Fußgänger sind in der dunklen Jahreszeit besonders gefährdet, weil sie über keine Beleuchtung verfügen", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. Viele "Übersehensunfälle" mit Fußgängern passieren nicht in der Nacht, sondern bei trübem Wetter und in den Dämmerungsstunden. Das ist eine Tageszeit, zu der auch besonders viele Kinder unterwegs sind, sei es auf dem Weg zur Schule oder zur Freizeitgestaltung. "Kinder sind im Straßenverkehr ohnehin sehr stark gefährdet, daher brauchen sie in der Dämmerung und Dunkelheit einen speziellen Schutz, damit sie gesehen werden", betont Seidenberger. Im Vorjahr verunglückten über 25 Prozent (872) der Kinder als Fußgänger im Straßenverkehr, vier Kinder wurden dabei als Fußgänger getötet.

  • Der erste und wichtigste Schutz neben erhöhter Aufmerksamkeit: Kinder sollten im Herbst und Winter auf der Straße helle Kleidung tragen. "Jetzt ist die Zeit, in der man mit seinen Kindern Winterkleidung einkauft. Bei der Auswahl sollte man hellere Farben bevorzugen", rät die ÖAMTC-Expertin.
  • Sehr wirksam in der Dämmerung und Dunkelheit sind auch reflektierende Aufnäher. Sie können an Bekleidung, Schuhen, Schultaschen usw. angebracht werden und erhöhen die raschere Sichtbarkeit des Kindes. Ein Kind, das am Straßenrand geht, wird von einem Autofahrer, der mit Abblendlicht unterwegs ist, erst auf einer Entfernung von 30 Metern wahrgenommen. "Trägt das Kind eine Schultasche oder Kleidung mit reflektierendem Material, wird es vom Lenker bereits aus 150 Metern Entfernung gesehen", sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin.
  • Besonders gefährlich ist das Entlanggehen an Fahrbahnen ohne Gehsteig oder räumlich getrenntem Fußweg. "Im ländlichen Raum auf Überlandstraßen ist es zudem besonders dunkel, weil es keine Straßenbeleuchtung gibt", erinnert Seidenberger. Dort bieten sich besonders reflektierende "Mini-Warnwesten" für Kinder an. Es gibt sie bereits für wenig Geld zu kaufen und Kinder können sie leicht handhaben. "Sollten die Kids das Tragen der Jacken uncool finden, gibt es einen wirksamen Trick, wie man sie überzeugen kann, nämlich den Test im Dunkeln", sagt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin. Das Kind wird mit einer Taschenlampe ausgestattet und soll aus einiger Entfernung zwei Familienmitglieder - eines mit Warnweste, eines ohne - erkennen. "So erfährt das Kind, wen der Autofahrer bei Dunkelheit schneller erkennen kann und wie riesig der Unterschied ist", sagt die ÖAMTC-Expertin.

Sicherheitssets, Reflektorenbänder, so sie nicht automatisch schon auf neu gekaufter Kinderbekleidung angebracht sind, gibt es zum Aufbügeln oder mit Klettverschluss und als Reflex-Klackbänder in den ÖAMTC-Shops.

Quelle: ÖAMTC

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