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Richtige Kindersicherung auch bei älteren Kindern !

Alarmierender Anstieg von Kinderunfällen im Straßenverkehr

05/2009


"Im heurigen Jahr sind laut Unfallstatistik des BMI bereits acht Kinder im Straßenverkehr tödlich verunglückt", sagt ÖAMTC-Verkehrspsychologin Marion Seidenberger. "Vergleicht man diese Zahlen mit jenen aus dem Jahr 2008, sollten alle Alarmglocken läuten." Insgesamt wurden im Vorjahr 3.433 Kinder bis 14 Jahre im Straßenverkehr verletzt, zwölf kamen ums Leben. "Beinahe jedes zweite Kind (1.414), das bei einem Verkehrsunfall verletzt wurde, saß als Mitfahrer in einem Pkw", macht Seidenberger aufmerksam. 868 Kinder verunglückten als Fußgänger, 696 als Fahrradfahrer und 455 bei anderen Aktivitäten (Skateboardfahren, Rollerbladen,...). (Quelle Statistik Austria)

Die Sicherung von Kindern bis vierzehn Jahre und einer Körpergröße von weniger als 150 cm durch den Lenker ist zwar gesetzlich vorgeschrieben, aber noch immer waren 7,5 Prozent der verunglückten Kinder im Auto völlig ungesichert. "Schaut man sich die Altersgruppen näher an, so zeigt sich, dass ältere Kinder, zwischen acht und vierzehn Jahren, eher ungesichert mitgenommen werden (57 Prozent)." Kinder bis sieben Jahre, die in Kindersitzen gesichert waren, wurden in 84,5 Prozent der Fälle nur "leicht verletzt". "Das zeigt deutlich, dass viele schwere Verletzungen verhindert werden können, wenn Kinder im Auto richtig gesichert sind", sagt die ÖAMTC-Expertin. Nach wie vor verzichten aber darauf zu viele - mangelnde Kindersicherung ist nach Alkohol das zweithäufigste Vormerkdelikt.

Die drei häufigsten Fehlerquellen - Kopf, Hand und Herz

Man kann daher nicht oft genug an die Eltern appellieren, der richtigen Kindersicherung im Fahrzeug oberste Priorität einzuräumen. Die drei häufigsten Fehlerquellen benennt die ÖAMTC-Verkehrspsychologin mit "Kopf, Hand und Herz". "Der Kopf ist dann gemeint, wenn Eltern keine Vorstellungen darüber haben, welche Auswirkungen das Fehlen oder fehlerhafte Benützen eines Kindersitzes zur Folge hat", erläutert Seidenberger. "Die Fehlerquelle 'Hand' betrifft vor allem die fertigkeitsbezogene Bedienung der Rückhaltesysteme. Ums Herz geht es primär bei Motiv-Aspekten. Eltern wollen dem Kind das Anschnallen ersparen, weil es zum Beispiel zu heiß ist, das Kind schläft oder weil nur ein kurzes Stück gefahren wird."

Für einen konsequenten und fehlerfreien Gebrauch von Rückhaltesystemen ist die Überzeugung der Eltern hinsichtlich der Schutzwirkung daher das Um und Auf. "Wer seine Kinder liebt, der sichert sie im Auto", sagt die ÖAMTC-Expertin. "Ich achte auch darauf, dass meine Kinder ohne geeignete Kindersicherung bei niemand anderem mitfahren. Auch zum Beispiel Großeltern sollten über die richtige Kindersicherung im Auto Bescheid wissen." Richtige Kindersicherung muss selbstverständlich sein und sollte auch ohne strenge Kontrollen und hohe Strafen lückenlos funktionieren.

Sollte es Fragen oder Unsicherheiten in punkto Kindersicherung im Auto geben, stehen die Mitarbeiter aller ÖAMTC-Stützpunkte gerne mit Rat und Tat zur Seite. Wissenswertes rund um das Thema Kindersicherung im Auto findet sich auch im Internet unter www.oeamtc.at/kindersitze.

Quelle: ÖAMTC


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